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Tom Glagow

Tom Glago, Foto © Till Brönner

Bereits während der Schulzeit und seiner Lehre spielte Thomas Glagow Bass bei diversen Jazz Rock Bands.

Ende der 1970er Jahre wurde er DJ in der ersten Hamburger Jazz-Disco “After Shave”. Von 1980 bis -82 arbeitete Glagow als Einkäufer / Verkäufer in der Jazzabteilung bei der “Schallplatte am Mönckebergbrunnen“ in Hamburg. 1982 gründete Glagow seine Firma “Tom-Tom-Pro-Motion“ und arbeitete 3 Jahre mit Künstlern wie Pretty Things, John Martyn oder Pentangle. Von 1985 bis 1992 war Glagow als DJ in der “Großen Freiheit 36“, im Kaiserkeller und der “Kupferkanne“ auf Sylt tätig.

Ab 1985 bis 1992 war Glagow Radiomoderator, bei dem Hamburger Stadtsender Radio 107 (später dann Alster Radio), ab 1992 bis 2000 als Product Manager Jazz (GRP / Impulse!) bei der Gründung von MCA die dann zur Universal Music Group wurden.

Glagow arbeitete mit Künstlern wie der Bloodhound Gang, Emilia, Björk, Cure, Henry Rollins, S Club 7, Lee Ritenour, Chick Corea, Dave & Don  Grusin, Spyro Gyra, Diana Krall, Richard Page, Robben Ford, Michael Brecker, Jonatha Brooke, Brecker Brothers, Tom Scott, Larry Carlton, Yellowjackets, Nils Gessinger, Mehmet Ergin oder Ramsey Lewis.

Im Jahr 2000 erfolgte die Gründung und Auftritte mit seiner eigenen Hamburger Funk Band “Sugar Cane”.

Im Herbst 2000 wurde Glagow Managing Director der Global Chrysalis Musikverlage in München für GSA & Eastern Europe. Als Verleger arbeitete er hier mit Künstlern wie Till Brönner, Nils Wülker, Anna Depenbusch, Rod Temperton, Triband, Ian Anderson (Jethro Tull) oder den Killerpilzen.

2008 gründete Glagow mit der “C.A.R.E. Music Group GmbH” seine eigene Firma. Im Verlag finden sich Künstler wie Lee Ritenour, Chuck Loeb, Don Grusin, Heiko Fischer, Christian Prommer, Nils Wülker oder Peter Fessler.

Auf dem 2009 gemeinsam mit Karsten Jahnke gegründeten Label sind mittlerweile 36 Alben (Stand Januar 2014) veröffentlicht worden.

In den frühen 90ern war Glagow Mitbegründer vom “Arbeitskreis Jazz” die unter anderem den German Jazz Award (ab 10.000 Einheiten) etabliert haben. Später wurde aus diesem Arbeitskreis die “Jazz & World Partners”.

Seit 1998 ist Glagow Mitglied der Amerikanischen NARAS. (L.A. Chapter) die den Grammy vergibt. Er ist “Votingmember”, also Stimmberechtigt. Seit 2009 sitzt Glagow auch in der Jury für den Echo Jazz.