Music-News

Die verstorbenen Musiker 2017

Dezember

06.12.

Johnny Hallyday - * 15.6.1943 - Französischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber, der sich allen gängigen Trends über mehr als 20 Jahre immer wieder anpaßte - deshalb wurde er wohl auch als Chamäleon-Idol bezeichnet. Richtiger Name Jean-Philippe Smet, geboren in Cité Malesherbes/Paris. Er wurde als Sohn eines Belgiers und einer Französin geboren, war zunächst Belgier und nahm 1961 die französische Staatsangehörigkeit an.
Seinen ersten Hit hatte er 1960 mit "Souvenirs, Souvenirs". 1961, der Twist war gerade angesagt, brachte er die französische Version von "Let's Twist Again": "Viens Danser Le Twist". Am liebsten sah er sich - wie in seinem Hit von 1963 - als "L'Idole De Jeunesse". Zu seinen letzten großen Erfolgen gehörte im Jahre 1986 "Quelque Chose De Tennessee", 1989 "Miradour" und 1991 "Diego Libre Dans Sa Tete". Sein einziger Top-40-Hit in Deutschland war "Da Doo Ron Ron" (10/63 D 29).

Hallyday unternahm einige Versuche, den deutschen Plattenmarkt zu erobern. So sang er 1962 "Ja, der Elefant", 1964 "Mein Leben fängt erst richtig an" und zusammen mit Achim Reichel und den >Rattles< "Das alte Haus in New Orleans", 1965 "Lass' die Leute doch reden" (im Original "Keep Searchin" von Del Shannon) ebenfalls mit den Rattles. Auch wenn er in Deutschland - er leistete im badischen Offenburg seinen Militärdienst ab - eine gewisse Popularität erlangte, kam kein Hitparadenerfolg. 1973 versuchte er sich zusammen mit Sylvie Vartan in deutscher Sprache - sie sangen "Vielleicht bist du für mich noch nicht die große Liebe".

Im Februar 2004 wurde folgende Meldung verbreitet: 'Altrocker Johnny Hallyday trennt sich nach 42 Jahren von Universal. Nach eigenen Aussagen fühlte er sich von der Plattenfirma nach und nach ausgeraubt. Jetzt habe er die Nase voll, sagte er im französischen Wochenmagazin L´Express. Nach dem aktuellen Stand meiner Beziehungen mit Universal würde ich meinen Kindern nichts überlassen, wenn mir etwas zustossen würde. Dieser Gedanke sei ihm unerträglich, sagte der gebürtige Belgier, der mit richtigem Namen Jean-Philippe Smet heisst. Er habe von Universal zwischen 1978 und 1996 ein Darlehen von 15 Millionen Euro (rund 23 Mio. Franken) erhalten, um seine Steuerschulden zu begleichen. Die Rückzahlungsbedingungen wurden immer extravaganter, sagte er. Seit Juni 2003 schulde er Universal nichts mehr. Hallyday feierte letztes Jahr seinen 60. Geburtstag. Nebst seiner langen Musikkarriere drehte er auch 23 Spielfilme. Er war fünf Mal verheiratet und hat zwei Kinder: David Hallyday, der sich auch als Sänger versuchte, und Laura Smet, die letztes Jahr ihr viel beachtetes Filmdebut gab'.

David Hallyday war ein Sohn aus der Beziehung mit Sylvie Vartan, die er am 12.4.1965 heiratete. Am 4.11.1980 wurde die Ehe geschieden. Laura Smet war eine Tochter aus Johnnys Zeit mit der französischen Schauspielerin Nathalie Baye. 1983 kam Laura zur Welt - das Paar trennte sich 1986.

2006 zog Hallyday nach Gstaad in der Schweiz, um nicht mehr in Frankreich Steuern zahlen zu müssen. Hierdurch sparte er 4 Millionen Euro. Gleichzeitig wurde bekannt, dass er sich um die belgische Staatsbürgerschaft beworben hatte, er 'wolle zu seinen belgischen Wurzeln zurückzukehren'. Vielleicht der wahre Grund: als Belgier könnte er sich in Monaco niederlassen, wo es überhaupt keine Einkommenssteuern gibt. Allerdings wolle er Gstaad nicht verlassen.

Hallyday ging in seiner über 55-jährigen Karriere auf mehr als 180 Tourneen, verkaufte mehr als 110 Millionen Schallplatten und wurde mit rund 40 Goldenen Schallplatten ausgezeichnet.

2009 musste er seine Abschiedstour nach einer Bandscheibenoperation beenden - nach Komplikationen lag er mehrere Tage im künstlichen Koma. Am 15.6.2010 - zu seinem 67. Geburtstag - stand er wieder auf der Bühne. 2011 erschien sein Album „Jamais seul“, 2012 „L’attente“, 2014 „Rester vivant“, 2015 „De l’amour“ (2015).

2011 wurde sein Darmkrebs operiert, im März 2017 verkündete Hallyday, dass er an Lungenkrebs litt. Daran starb er am 6.12.2017.

 


November

30.11.
 

Paul Würges - * 13.3.1932 - 'Die Rock 'n' Roll Legende aus München'. Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren in Berg am Laim/München. Lange bevor Ted Herold und Peter Kraus die Rock'n'Roll-Bühne betraten, hatte Paul mit seiner Band, den >Bavarian Playboys< eine eigene Live-Sendung beim Soldatensender AFN. Seine Karriere begann 1949 - aber aus welchem Grund auch immer: sie ging nie richtig los. Er war der Chef der >Rocking Allstars<, spielte als 'der deutsche Bill Haley' im ausverkauften Kongresshaus des Deutschen Museum, tourte durch den deutschprachigen Raum, spielte in Filmen mit und nahm etliche Platten auf - trotzdem ist sein Name heute so gut wie unbekannt.
2005 veröffentlichte Bear Family Records eine CD mit Paul und kündigte sie wie folgt an: 'Endlich, rund 50 (!) Jahre nach seinen ersten Einspielungen, erscheinen Würges 'Original 50er Jahre Aufnahmen‘ auf einer vollen CD-Ausgabe, die den innovativen Flinkfinger angemessen würdigt. Der gelernte Maler trat schon Ende der 40er Jahre mit seinen 'Bavarian Playboys' in Aktion. Country, Blues, R&B und Rock 'n' Roll vermischte der Bayer perfekt. Mit den 'Rocking Allstars' tourte er durch Europa, Würges war in Kinofilmen zu hören und häufiger Gast im österreichischen Fernsehen. Plattenverträge mit Decca und Ariola bescherten ihm zwar keine Hits, doch seine Veröffentlichungen verschafften ihm einen bis heute überragenden Ruf.'

Ein Kritiker über Paul: 'Peter Kraus, Ted Herold, die Lords und die Rattles erträgt kein normaler Mensch mehr ohne Brechreiz oder Weinkrampf. Anders dagegen der wahre König des deutschen Früh-Rock mit dem unvergleichlich antikommerziellen Namen Paul Würges, der später auch mal als Cliff Jackson Plärr-Beat mit Akkordeon kombinierte.'

In München und Umgebung spielt Paul immer noch - so war er am 02.04.2005 beim Frühlingsfest Fürstenried, am 18. und 28.04.2005 beim Frühlingsfest a.d.Theresienwiese, am 13.06.2005 Volksfest Puchheim, am 25.06.2005 beim Bürgerfest in Unterföhring und am 16.07.2005 beim Bürgerfest in Unterhaching.

Nachdem er schon lägere Zeit an einer Nervenkrankheit gelitten hatte, starb er am 30.11.2017 an Herzversagen in seiner Heimatstadt.

27.11
 

Simon Butterfly - * 24.8.1946 - Sänger und Songschreiber, geboren als Bernd Cornelius Simon in Hamburg als Sohn des Sängers Hans-Arno Simon ("Anneliese" und "Ach, sag doch nicht immer wieder Dicker zu mir" 1953). Bernd begann seine Karriere Anfang der 60er Jahre in der Hamburger Schülerband Lions. 1962 spielten sie im legendären Hamburger Star-Club. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass er mit der Musik seinen Lebensunterhalt nicht verdienen konnte, ging Simon nach München und wurde Werbekaufmann. Anschließend arbeitete er in Köln bei einem Musikverlag und danach als Manager für einen Frankfurter Musikverlag. 1972 schrieb er den Titel "Rain Rain Rain" (4/73 D 21), den in Deutschland niemand aufnehmen wollte. In Paris fand er schließlich eine Plattenfirma, die mit der Sängerin Marie Laforêt das Stück als "Viens Viens" (7/73 D 30) aufnahm und sehr erfolgreich wurde. Nun machte auch Simon eine eigene Version und hatte im April 1973 seinen einzigen Erfolg. Simon starb am 27.11.2017.

 


24.11.


Mitch Margo  - * 25.5.1947 als Mitchell Margo in Brooklyn/New York City. Er war die Tenor-Stimme bei den Tokens. Ihre erste Chartnotierung war "Tonight I Fell In Love" (3/61 US 15). Nachfolger "The Lion Sleeps Tonight" (11/61 US 1, 12/61 GB 11, 3/62 D 23, 8/94 RE-US 51) wurde ein weltweiter Erfolg. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein südafrikanisches Zulu-Lied mit dem Titel "Mbube". Schon 1939 hatte die südafrikanische Formation >Solomon Linda's Original Evening Birds< das Stück aufgenommen. 1952 hatten die >Weavers< als "Wimoweh" damit in den USA einen Platz 14. Mitch starb am 24.11.2017


21.11.

David Cassidy - * 12.4.1950 - US-Schauspieler, Sänger und Songschreiber, geboren in New York City. Er war Keith Partridge, einer der Hauptdarsteller der TV-Serie 'Partridge Family', die von 1970 bis 1974 im US-Fernsehen lief. Es handelte sich dabei um eine sehr musikalische Familie, die in jeder Folge ein Liedlein trällerte.
Die Top-40-Hits: "I Think I Love You" (10/70 US 1, 1/71 D 29, 2/71 GB 18), "Doesn't Somebody Want To Be Wanted" (2/71 US 6), "I'll Meet You Halfway" (5/71 US 9), "I Woke Up In Love This Morning" (8/71 US 13), "It's One Of Those Nights (Yes Love)" (12/71 US 20, 2/72 GB 11), "Breaking Up Is Hard To Do" (7/72 US 28, 7/72 GB 3), "Looking Through The Eyes Of Love" (12/72 US 39, 2/73 GB 9) und "Walking In The Rain" (5/73 GB 10).

Die erfolgreichsten Alben der singenden Familie: "The Partridge Family Album" (10/70 US-LP 4), "Up To Date" (4/71 US-LP 3), "The Partridge Family Sound Magazine" (8/71 US-LP 9, 4/72 GB-LP 14), "The Partridge Family Shopping Bag" (3/72 US-LP 18, 9/72 GB-LP 28) und "The Partridge Family At Home With Their Greatest Hits" (9/72 US-LP 21).

Neben und nach seiner Mitgliedschaft in der >Partridge Family< machte David ab 1971 auch Soloplatten.

Seine Top-40-Hits als Solist: "Cherish" (11/71 US 9), "Could It Be Forever" (2/72 US 37), "Could It Be Forever/Cherish" (4/72 GB 2), "How Can I Be Sure" (5/72 US 25, 9/72 GB 1, 12/72 D 33), "Rock Me Baby" (9/72 US 38, 11/72 GB 11, 1/73 D 9), "I'm A Clown/Some Kind Of A Summer" (3/73 GB 3, 5/73 D 12), "Daydreamer/The Puppy Song" (10/73 GB 1, 11/73 D 27), "If I Didn't Care" (5/74 GB 9), "Please Please Me" (7/74 GB 16), "I Write The Songs/Get It Up For Love" (7/75 GB 11) und "Darlin'" (10/75 GB 16, 1/76 D 38).

Seine erfolgreichsten Alben: "Cherish" (2/72 US-LP 15, 5/72 GB-LP 2), "Rock Me Baby" (2/73 D-LP 9, 2/73 GB-LP 2), "Dreams Are Nuthin' More Than Wishes" (11/73 GB-LP 1), "Cassidy Live" (8/74 GB-LP 9), "Romance" (6/85 GB-LP 20, 6/85 D-LP 22).

1978 erklärte David: 'Ich musste einfach aufhören zu arbeiten. Ich habe sieben Tage die Woche 18 Stunden am Tag gearbeitet. Jetzt ist es genug.' Zu diesem Zeitpunkt lief im Fernsehen gerade 'Man Undercover', worin er den Officer Dan Shay spielte.

Nach etlichen Jahren Abwesenheit aus der Hitparade war er mit "The Last Kiss" (2/85 GB 6, 4/85 D 10) wieder da - ohne genannt zu werden, wirkte George Michael bei dieser Platte mit. Dann wieder eine lange Pause in den Charts und schließlich: "Lyin' To Myself" (9/90 US 27). Die Musik hat er allerdings nie aus den Augen verloren. Mitte der 80er Jahre spielte er am Broadway in dem Musical "Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat", 1987 übernahm er Cliff Richards Part im Londoner Musical "Time". 1993 spielte er wieder am Broadway zusammen mit seinem Halbbruder Shaun und Petula Clark in "Blood Brothers". Im selben Jahr war er in der deutschen Fernsehserie 'Ein Schloß am Wörthersee' zu sehen - er spielte einen Sänger. 1994 erschien seine Autobiographie 'Come On, Get Happy'. 1998 wurde ein neues Album von ihm angekündigt. Zum gleichen Zeitpunkt sprach man von einem geplanten Album mit den größten Hits der Partrdige Family/David Cassidy, auf dem sich vier bis dahin unveröffentlichte Aufnahmen der Partridge Family befinden sollten. Dazu Cassidy: 'Das sind zwei ganz unterschiedliche Projekte. Meine Angst ist, dass das Publikum mich als eine Art Dinosaurier betrachtet, der gar keine zeitgemäße Musik mehr macht - obwohl ich genau das tue.' Es erschien schließlich das Album "Old Dog, New Trick", das wenig beeindruckte. Mitte 2001 ging er auf eine ausgedehnte US-Tournee, im Oktober 2001 erschien mit "Then And Now" (10/01 GB-LP 5) sein nächstes Album.

David starb am 21.11.2017 in einem Krankenhaus in Fort Lauderdale/Florida an Leber- und Nierenversagen.


19.11.
 

Pete Moore - * 19.11.1938 - US-Sänger und Songschreiber mit den >Miracles<. Er starb an seinem Geburtstag in Las Vegas

 

Della Reese - * 6.7.1931 - US-Sängerin, geboren als Delloreese Patricia Early in Detroit. Sie sang zuerst zwischen 1945 und 1949 Gospels mit Mahalia Jackson, dann wurde sie Mitglied bei Erskine Hawkins und den >Clara Ward Singers<. Ab 1957 als Solistin. Ihre Top-40-Hits: "And That Reminds Me" (8/57 US 12), "Don't You Know" (9/59 US 2) und "Not One Minute More" (12/59 US 16). In den USA galt sie auch als hervorragende Schauspielerin, die in etlichen Filmen zu sehen war und eigene TV-Shows moderierte. Della starb am 19.11.2017.

 

Mel Tillis - *8.8.1932 - US-Country-Sänger und Songschreiber, geboren in Tampa/Florida mit den Vornamen Lonnie Melvin. Während der High School war er ein erfolgeicher Footballspieler und Drummer in einer Band. Danach ging er zur U.S.Airforce und dann zur Bahn. 1957 zog er nach Nashville/Tennessee und hatte dort ein Jahr später seinen ersten Erfolg als Sänger - in den Country Charts erreichte er bis 1990 knapp 80 Notierungen und belegte im Laufe der Jahre sechsmal Platz 1: "I Ain't Never" (8/72), "Good Woman Blues" (10/76), " Heart Healer" (1/77), "I Believe In You" (5/78), "Coca Cola Cowboy" (6/79) und "Southern Rains" (12/80).
Mel sang auch im Duett mit z. B. Webb Pierce, Glen Campbell und Nancy Sinatra. Als Songschreiber lieferte er für andere Interpreten Hits wie "Detroit City" oder "Ruby, Don't Take Your Love To Town". Mel gilt als der berühmteste Stotterer in der Country-Musik - sein Stottern hat sich zu seinem Markenzeichen entwickelt. Wenn er singt, geht's flüssig - seine Autobiographie nannte er 'Stutterin' Boy'. Mel wirkte auch in etlichen Filmen mit. Seine Tochter Pam war ab 1984 ebenfalls in den Country Charts als Sängerin und Songschreiberin erfolgreich. Sein Sohn Mel ‚Sonny‘ Tillis Jr. war ebenfalls ein Songschreiber. Mel starb am 19.11.2017.

 


18.11.

Malcom Young - *6.1.1953 in Glasgow - hier ein Auszug aus meinem Hitlexikon des Rock & Pop, AC/DC betreffend:
 

AC/DC

MARK EVANS b (Australien, * 2.3.1956 in Melbourne),  BRIAN JOHNSON v (Großbritannien, * 5.10.1947 in Dunston/Tyne & Wear),  PHIL RUDD d (Australien, * 19.5.1954 in Melbourne als Phillip Hugh Norman Witschke Rudzevecuis[),  BON SCOTT v (Großbritannien, * 9.7.1946 in Kirriemuir/Angus/Schottland als Ronald Belford, + 19.2.1980),  CHRIS SLADE d (Großbritannien, * 30.10.1946 in Pontypridd/Wales als Chris Rees),  CLIFF WILLIAMS b (Großbritannien, * 14.12.1949 in Romford/Essex),  SIMON WRIGHT d (Großbritannien, * 19.6.1963),  ANGUS YOUNG g (Großbritannien, * 31.3.1955 in Glasgow),  MALCOLM YOUNG g (Großbritannien, * 6.1.1953 in Glasgow, + 18.11.2017).

Malcolm und Angus Young wurden wie ihr älterer Bruder George Young (Mitbegründer der Easybeats, Motor bei Flash & The Pan und mit Kumpel Harry Vanda als Autorenteam überaus erfolgreich) in Glasgow geboren. 1963 wanderte die Familie nach Australien aus. Am 31. Dezember 1973 gaben AC/DC ihr Debüt im Chequers Club in Sydney - den Namen hatte sie kurz zuvor auf der Rückseite eines Staubsaugers entdeckt (AC/DC steht im englischen für Wechselstrom/Gleichstrom - Alternating Current/Direct Current). Im Juli 1974 erschien ihre erste Single "Can I Sit Next To You", die erfolglos war. Daraufhin trennte sich die erste Besetzung von AC/DC. Wenig später kam mit den beiden Brüdern Young und Scott, Rudd und Evans die erste erfolgreiche Formation von AC/DC zustande. Trotzdem sollte es noch etliche Jahre dauern, bis sie international erfolgreich wurden. Mit "Highway To Hell" gelang ihnen das schließlich im Jahre 1979. Die Mixtur aus eingängigen Melodien und hartem Rock, dazu eine sehr einprägsame Bühnenshow, in der z. B. Angus Young einen bösartigen kurzbehosten Schuljungen gibt, lassen sie zu Heavy-Metal-Stars werden. Nachdem sich der Leadsänger Bon Scott im Februar 1980 in London im wahrsten Sinne des Wortes zu Tode gesoffen hatte, wurde er durch Brian Johnson, bis zu diesem Zeitpunkt Leadsänger der britischen Band Geordie, ersetzt. Johnson paßte sich nahtlos in das Konzept ein. Nummern wie "Back In Black" und LPs wie "Blow Up Your Video" und "The Razor's Edge" setzten den Erfolg der Band fort. Ende 1992 erschien "AC/DC Live" aufgenommen in Castle Donnington und Glasgow während der Welttournee 1991. Bei dieser Tournee, die 70 Auftritte beinhaltete, setzte die Gruppe 17 Millionen Dollar um. Auch ihre Verkäufe der älteren Platten waren weiterhin enorm.
Die Top-40-Hit - mit Sänger Bon Scott: "Rock 'n' Roll Damnation" (6/78 GB 24), "Highway To Hell" (10/79 D 30) und "Touch Too Much" (2/80 GB 29, 4/80 D 13).
Mit Brian Johnson: "Whole Lotta Rosie" (6/80 GB 36), "You Shook Me All Night Long" (9/80 US 35, 9/80 GB 38, 9/80 D 29), "Rock 'n' Roll Ain't Noise Pollution" (11/80 GB 15), "Back In Black" (12/80 US 37), "Hells Bells" (12/80 D 25), "Let's Get It Up" (2/82 GB 13, 3/82 D 33), "For Those About To Rock (We Salute You)" (7/82 GB 15), "Guns For Hire" (10/83 GB 37), "Nervous Shakedown" (8/84 GB 35), "Shake Your Foundations" (1/86 GB 24), "Who Made Who" (5/86 GB 16), "Heatseeker" (1/88 GB 12, D 26), "That's The Way I Wanna Rock 'n' Roll" (4/88 GB 22), "Thunderstruck" (9/90 GB 13, 10/90 D 21), "Moneytalks" (11/90 GB 36, 12/90 US 23), "Are You Ready" (4/91 GB 34, 6/91 D 38), "Highway To Hell (Live)" (10/92 GB 14), "Big Gun" (7/93 GB 23, 7/93 D 20) und "Hard As A Rock" (9/95 GB 33, 9/95 D 25).
"Big Gun" stammte aus dem Schwarzenegger-Film "Last Action Hero". AC/DC live zu erleben, ist nach wie vor ein Erlebnis. Im Januar 1996 startete ihre Ballbreaker-Tournee im Colisseum in Greensboro/North Carolina vor knapp 16.000 Zuschauern. Mitte desselben Jahres erschien über die Band eine Biographie mit dem Titel "The World's Heaviest Rock".
Die erfolgreichsten Alben bis zum Tod von Bon: "Let There Be Rock" (8/77 US-LP 154, 11/77 GB-LP 17), "Powerage" (5/78 GB-LP 26, 6/78 US-LP 133), "If You Want Blood, You've Got It" (10/78 GB-LP 13, 12/78 US-LP 113) und "Highway To Hell" (8/79 US-LP 17 - sechsfach Platin -,  8/79 GB-LP 8, 9/79 D-LP 7).
Die erfolgreichsten Alben der Band nach dem Tode von Bon: "Back In Black" (8/80 US-LP 4 - 19fach Platin, 8/80 GB-LP 1, 8/80 D-LP 3), "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" (4/81 US-LP 3 - sechsfach Platin), "High Voltage" (7/81 US-LP 146), "For Those About To Rock We Salute You" (12/81 US-LP 1, 12/81 GB-LP 3, 12/81 D-LP 2 - vierfach Platin), "Flick Of The Switch" (9/83 US-LP 15, 9/83 GB-LP 4, 9/83 D-LP 6), "Fly On The Wall" (7/85 GB-LP 7, 7/85 D-LP 14, 7/85 US-LP 32), "Who Made Who" (6/86 US-LP 42, 6/86 GB-LP 11, 6/86 D-LP 24 - fünffach Platin), "Blow Up Your Video" (2/88 D-LP 4, 2/88 GB-LP 2, 3/88 US-LP 12), "The Razor’s Edge" (10/90 US-LP 2, 10/90 GB-LP 4,  10/90 D-LP 4 - vierfach Platin), "AC/DC Live" (11/92 US-LP 15, 11/92 GB-LP 5, 11/92 D-LP 5), "Ballbreaker" (10/95 US-LP 4, 10/95 D-LP 4, 10/95 GB-LP 6).
Nachdem es einige Jahre um die Gruppe recht still geworden war, kehrte sie mit "Stiff Upper Lip" (3/00 GB-LP 12, 3/00 D-LP 1, 3/00 US-LP 7) wieder zurück. Die Besetzung zu diesem Zeitpunkt war Brian Johnson, Angus und Malcolm Young, Cliff Williams und Phil Rudd. Zwischen dem 18.10. und 25.11.2000 war die Gruppe auf Tournee durch Deutschland.
Ab 1998 arbeitete Brian an einem Musical über Helena aus der griechischen Antike. Nebenher fummelte er an einer Fassung für das US-Fernsehen: "Highway To Helen". 2004 jedenfalls war immer noch nichts davon zu hören.
2005 kam AC/DC mit der DVD "Family Jewels" (4/05 D-LP 7), 2007 "Plug Me In" (11/07 D-LP 3). Am 31.10., 1.11.bzw. am 8.11.2008 stieg das Album "Black Ice" (10/08 D-LP 1, 11/08 GB-LP 1, 11/08 US-LP 1) auf Platz 1 in Deutschland, in GB und in den USA ein. Und auch das noch: "Backtracks" (11/09 D-LP 10) und "Iron Man 2 - Ost" (4/10 D-LP 1, 5/10 GB-LP 1, 5/10 US-LP 4) - das Album stieg am 30.4. in D und am 1.5. auf Platz 1 in GB ein - "Live At River Plate" (5/11 D-LP 1, 11/12 RE-D-LP 2, 12/12 GB-LP 14) - das Album stieg am 20.5.2011 in D auf Platz 1 ein.
"Play Ball" (10/14 D 39) stammte vom Album "Rock Or Bust" (12/14 D-LP 1, 12/14 US-LP 3, 12/14 GB-LP 3), das am 12.12. auf Platz 1 in D einstieg.

Malcom Young starb am 18.11.2017 in der Demenzklinik Lulworth House in Elizabeth Bay/Sydney. Schon im Mai 2014 konnte man auf der Homepage von AC/DC lesen, dass Malcolm erkrankt sein und erst einmal pausiere würde – im September 2014 kam dann das endgültige Aus von ihm als Mitglied der Band. Jetzt wurde auch bekannt, dass er bereits 2008 einen Schlaganfall erlitten hatte, an Demenz litt und an Lunge und Herz operiert worden war. Angeblich hatte er selbst den Entschluss gefasst, die Band zu verlassen. Er schrieb noch mit am Album „Rock Or Bust“, konnte sich an den Aufnahmen aber schon nicht mehr beteiligten. 2015 kam als Ersatz für ihn der drei Jahre jüngere Neffe Stevie Young zu AC/DC.


09.11.

Hans Vermeulen - * 18.9.1947 - Niederländischer Sänger, Tastenspieler, Gitarrist, Songschreiber und Produzent, geboren als Hans Gerard Jozef Vermeulen in Voorburg/Zuid-Holland. Er begann seine Karrierer 1961 mit >Sandy Coast<, später spielte er mit >Rainbow Train<. Bei >Stars On 45< sang Hans den Part von George Harrison. Hans spielte auch mit >It Takes 2<, >Eddy Starr Singers< und >The Rest<. Er starb am 9.11.2017 in Ko Samui/Thailand. 


05.11.

Robert Knight - * 24.4.1945 - US-Sänger, der ab 1960 Platten machte, geboren in Franklin/Tennessee. Seinen ersten Hit hatte er mit "Everlasting Love" (9/67 US 13, 1/68 GB 40, 3/74 RE-GB 19). Sein zweiter und letzter Top-40-Erfolg war "Love On A Mountain Top" (11/73 GB 10). Mit einer Cover-Version von "Everlastin Love" sollte 1968 >Love Affair< in GB einen Spitzenreiter haben. Er starb nach kurzer Krankheit im Vanderbilt University Medical Center in Nashville.




Oktober

 

29.10.


Keith Wilder - US-Sänger mit >Heatwaver<. Zusammen mit seinem Bruder Johnnie gründete er 1972 während seiner Militärzeit zusammen mit seinem Bruder Keith in Kaiserslautern Johnnie Wilder's Chicago Heatwave. Nach der Militärzeit tourte die multinationale Truppe - Mantese war Spanier, Berger Tscheche -, die auch keine Rücksicht auf die Hautfarbe ihrer Mitglieder nahm, durch die amerikanischen Clubs in der Bundesrepublik und ging dann nach GB und zog dort jahrelang durch die englische Show-Provinz. 1976 sollte der Band der erste große Erfolg gelingen. Sie veröffentlichte die LP "Too Hot To Handle" (8/77 US-LP 11), auf der sich die Nummer "Boogie Nights" befand.

Die Top-40-Hits außerhalb der Top 10: "Boogie Nights" (1/77 GB 2, 7/77 US 2, 4/77 D 31), "Too Hot To Handle/Slip Your Disco To This" (5/77 GB 15), "The Groove Line" (1/78 GB 12, 5/78 US 7), "Always And Forever" (1/78 US 18), "Mind Blowing Decisions" (6/78 GB 12), "Always And Forever/Mind Blowing Decision" (11/78 GB 9), "Gangsters Of The Groove" (1/81 GB 19) und "Jitterbuggin'" (3/81 GB 34).
1979 hatte Johnnie einen schweren Autounfall und saß seitdem im Rollstuhl. Auf der LP "Current" aus dem Jahr 1982 war außer den beiden Brüdern Wilder nur noch Ernest Berger von der alten Besetzung übriggeblieben. Rod Temperton, der die großen Hits der Band im Alleingang geschrieben hat, wurde ein gesuchter Produzent und Songschreiber. 1990 erschien "Gangsters Of The Groove". Für Johnnie Wilder war mit Billy Jones ein neuer Sänger in die Band gekommen. Außer Keith Wilder war von der Hitformation der 70er Jahre nun keiner mehr bei Heatwave. Johnnie Wilder starb in seinem Haus in Clayton/Ohio. Keith starb im Alter von 68 Jahren im Schlaf.

 

24.10.

 

Fats Domino - *26. Februar 1928 - US-Sänger, Songschreiber und Pianist, geboren als Antoine Dominique Domino Jr. in Vacherie/St. James Parish/Louisiana. Seine Musik und sein Erfolg wurde so beschrieben: ‚einfach, entspannt und humorvoll, eine Mischung aus Deltablues, Country, Cajun und Jazz – eine Kombination aus rasant-wildem Pianospiel und seiner strahlend, warmen Stimme‘.

Fats wurde beeinflusst von Fats Waller und Albert Ammons. Mitte der 40er Jahre kam er in die Band des Trompeters Dave Bartholomew, der sein Talent erkannte und ihm 1949 zu einem Solo-Plattenvertrag bei Imperial Records verhalf.

Am 10. Dezember 1949 betritt der 21jährige Fats Domino  Cosimo Matassa's J&M-Studios in New Orleans und macht seine ersten Plattenaufnahmen, darunter sein erster Millionseller: "The Fat Man". Die Vorlage für diesen Titel lieferte die Nummer "The Junker's Blues", den schon viele Bluesinterpreten aufgenommen hatten - so z. B. Champion Jack Dupree am 28.1.1941. Am 10.12.1949 werden von Fats Dominio auch "She's My Baby", "Detroit City Blues" und "Hide Away Blues" aufgenommen.

„The Fat Man“ wurde in den R&B Charts der USA ein echte Knüller: "The Fat Man" (2/50 R&B 2) und ein Millionseller. Seine ersten Hits in den Pop-Charts hatte er mit den beiden Millionsellern "Goin' Home" (6/52 US 30) und "Goin' To The River" (6/53 US 24). Dem breiten weißen amerikanischen Publikum wurde Fats bekannt, nachdem Pat Boone mit dessen Titel "Ain't It A Shame" (7/55 US 10, 1/57 GB 23 für Fats) als "Ain't That A Shame" eine Nummer 1 in den Charts gelang.

Seine weiteren Top-40-Erfolge waren "Bo Weevil" (3/56 US 35), "I'm In Love Again" (4/56 US 3, 7/56 GB 12), "My Blue Heaven" (4/56 US 19), "When My Dreamboat Comes Home" (7/56 US 14), "Blueberry Hill" (10/56 US 2, 12/56 GB 6, 4/76 RE-GB 41), "Blue Monday" (1/57 US 5, 3/57 GB 23), "Honey Chile" (2/57 GB 29), "I'm Walkin'" (3/57 US 4, 4/57 GB 19), "It's You I Love" (5/57 US 6), "Valley Of Tears" (5/57 US 6, 7/57 GB 25), "When I See You" (8/57 US 29), "Wait And See" (10/57 US 23), "The Big Beat" (12/57 US 26, 3/58 GB 20), "I Want You To Know" (12/57 US 32), "Sick And Tired" (5/58 US 22, 7/58 GB 26), "Whole Lotta Loving" (11/58 US 6), "I'm Ready" (5/59 US 16), "Margie" (5/59 GB 18), "I Want To Walk You Home" (8/59 US 8, 10/59 GB 14), "I'm Gonna Be A Wheel Some Day" (7/59 US 17), "Be My Guest" (10/59 US 8, 12/59 GB 11), "I've Been Around" (10/59 US 33), "Country Boy" (2/60 US 25, 3/60 GB 19), "Walking To New Orleans" (6/60 US 6, 7/60 GB 19), "Don't Come Knockin'" (6/60 US 21), "Three Nights A Week" (9/60 US 15), "My Girl Josephine" (10/60 US 14, 1/61 GB 32), "Natural Born Lover" (10/60 US 38), "What A Price" (1/61 US 22), "Ain't That Just Like A Woman" (1/61 US 33), "Shu Rah" (3/61 US 32), "Fell In Love On Monday" (3/61 US 32), "It Keeps Rainin'" (5/61 US 23), "Let The Four Winds Blow" (7/61 US 15), "What A Party" (1/61 US 22), "Jambalaya (On The Bayou)" (12/61 US 30), "You Win Again" (2/62 US 22), "Red Sails In The Sunset" (9/63 US 35, 10/63 GB 34) und "Lazy Lady" (8/64 D 28).

Die meisten seiner Hits schrieb Fats zusammen mit Dave Bartholomew. Auf vielen Platten seiner Kollegen ist er als Pianist zu hören - so z. B. bei Lloyd Price oder Joe Turner. Fats wirkte außerdem in vier Filmen der R'n'R-Zeit mit: "Shake, Rattle And Roll", "Jamboree", "The Big Beat" und "The Girl Can't Help It".

Seine erfolgreichsten Alben: "Fats Domino - Rock And Rollin'" (11/56 US-LP 18), "This Is Fats Domino!" (2/57 US-LP 19), "Rock And Rollin' With Fats Domino" (3/57 US-LP 17) und sein einziges Top-10-Album - und das in Deutschland - "Seine 20 größten Hits" (4/77 D-LP 8).

1986 wurde er in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen. 1992 kam sein Titel "I'm Walking" (2/92 D 12) in die deutsche Hitparade, weil er für die Aral-Werbung verwendet wurde.

Am 5.11.1998 verlieh ihm Präsident Bill Clinton in Washington die 'National Medal of the Arts' - dabei wurde bekannt, dass Fats noch immer 'on tour' durch die USA war. Doch schließlich zog er sich mehr und mehr ins Privatleben zurück und kündigte an, seine Heimatstadt nie wieder verlassen zu wollen. Dann nahte am 29.8.2005 der Hurrikan Katrina. Am Vorabend hatte er noch mit seinem Manager telefoniert und geäußert, er wolle trotz des nahenden Unwetters in seinem Haus im Lower 9th Ward Viertel bleiben. Nach dem Sturm wurde Domino vermisst - und man befürchtete schon, er sei ums Leben gekommen. Übereilige sprühten ein Graffiti an sein Haus: 'R.I.P. Fats - You will be missed'. Am 1.9. vermeldete CNN, dass er von der Coast-Guard mit einem Boot aus dem 3. Stock des Gebäudes gerettet und nach Baton Rouge gebracht worden war.

Er starb am 24.10.2017 friedlich im Schlaf in seinem Haus in Harvey/Jefferson Parish/New Orleans.




22.10.

George Young - * 6.11.1947 - Australischer Gitarrist und Songschreiber, geboren in Glasgow.George war Gründungsmitglied der >Easybeats<. 1963 kam die Gruppe in Sydney, Australien, zusammen - alle waren mit ihren Eltern nach Australien ausgewandert. Ab 1964 nannten sie sich Easybeats. Mitte 1965 hatten sie mit "She's So Fine" ihre erste Nummer 1 in Australien. Mitte 1966 unterschrieben sie einen weltweiten Vertrag mit United Artists und verlegten ihre Aktivitäten nach GB. Dort erschien Ende 1966 "Friday On My Mind" (10/66 GB 6, 1/67 D 10, 3/67 US 16). Obwohl noch weitere interessante Aufnahmen der Band erschienen, gelang ihnen nur noch mit "Hello, How Are You?" (4/68 GB 20) in GB ein Hit. Ende 1969 trennte sich die Gruppe. Vanda und Young gingen zurück nach Australien und eröffneten ein Aufnahmestudio. Mit John Paul Young und „Love Is In The Air“ hatten sie ihre ersten Erfolge. Ab Mitte der 70er Jahre produzierten sie die Band AC/DC, bei denen Georges jüngere Brüder Angus und Malcolm Young spielten. Nur zu produzieren und Songs zu schreiben, war dem Team Vanda/Young zu wenig. Unter den Pseudonymen Paint Box, Marcus Hook Roll Band oder Flash & The Pan nahmen sie weitere Platten auf. Speziell Flash & The Pan war international erfolgreich. Top-40-Hits: "Waiting For A Train" (5/83 GB 7), "Midnight Man" (4/85 D 7), "Early Morning Wake Up Call" (7/85 D 26) und "Ayla" (11/87 D 26).
George starb am 22.10.2017.



16.10.

Gottfried Böttger - * 21.12.1949 – Boogie Pianist und Songschreiber mit klassischer Klavierausbildung, geboren in Hamburg. 1969 gründete er mit Uli Salm und Ulf Krüger >Leinemann<, ab 1971 machte er auch Soloplatten, 1973 gründete er die >Rentnerband< und spielte im >Panikorchester< von Udo Lindenberg. Er veröffentlichte Platten als Raggi Ragtime, schrieb für den ‚Tatort‘ und das ‚Großstadtrevier‘, spielte regelmäßig in ‚III nach vier‘, war ab 1997 Dozent für Mediendidaktik in der Studienrichtung Medieninformatik im Fachbereich Informatik an der Fachhochschule Anhalt und wurde später Honorarprofessor für Digitale Audiotechnik. Gottfried starb am 16.10.2017 an einer Krebserkrankung – natürlich in Hamburg!




07.10.

Jimmy Beaumont - *21.10.1940 - US-Lead-Sänger der >Skyliners<, geboren in Pittsburgh/Pennsylvania. Er begann seine Karriere an der Knoxville Junior High School in Pittsburgh in einer Gruppe, die sich Montreys nannte. Daraus wurden die >Crescents<, die die Aufmerksamkeit des Managers Joe Rock erregten. Der besorgte ihnen einen Plattenvertrag bei Calico Records – und schrieb ihnen - angeblich auf dem Weg ins Aufnahmestudio – den Titel "Since I Don't Have You" (2/59 US 12) – und der wurde als Skyliners veröffentlicht. Weitere Top-40-Hits waren "This I Swear" (6/59 US 26) und "Pennies From Heaven" (5/60 US 24).
1964 brach die Band auseinander, Jimmy arbeitete als Solokünstler – und als das nicht mit Erfolg gekrönt wurde, als Taxifahrer und in anderen Jobs, die nicht mit Musik zu tun hatten. In den 70er Jahren reformierte Jimmy die Skyliners wieder und trat bis zu seinem Tod in den ‚oldies circuits‘ auf.
Jimmy starb am 7.10.2017. Jimmy hatte Herzprobleme und wurde tot in seinem Schlafzimmer in seinem Haus in McKeesport aufgefunden.

 


06.10.

Bunny Sigler - * 27.3.1941 - US-Sänger, Multiinstrumentalist, Songschreiber und Produzent, geboren in Philadelphia/Pennsylvania mit richtigem Vornamen Walter - Spitzname ‚Mr. Emotion‘. Erste Plattenaufnahmen machte Bunny schon 1959. Zusammen mit seinem Bruder James und einigen anderen gründete er die >Opals<. Ein Medley aus den beiden >Shirley & Lee<- Hits "Let The Good Times Roll & Feel So Good" (6/67 US 22) brachte ihm seinen einzigen Top-40-Hit. "Let Me Party With You (Part 1) (Party, Party, Party)" (1/78 R&B 8, 2/78 US 43) brachte ihm zumindest in den R&B-Charts noch einmal einen Top-10-Erfolg.
Er galt als einer der Architekten des ‚Sound of Philadelphia‘. Als Produzent arbeitete er viel mit Künstlern aus der Kenny Gamble & Leon Huff-Ecke, z.B. O'Jays, Harold Melvin, Lou Rawls und Billy Paul.

Bunny starb nach einem Herzanfall in seinem Haus in der Nähe von Philadelphia.

 

 

02.10.

 

Tom Petty - * 20.10.1950 - US-Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren in Gainesville/Florida. Er begann Ende der 60er Jahre mit den >Epics<. Mit Tom Leadon, einem weiteren Mitglied der Epics, gründete Tom 1970 >Mudcrutch<, 1975 startete er mit >Tom Petty & The Heartbreakers<. Die erste Hitnotierung war "Anything That's Rock 'n' Roll" (6/77 GB 36).
Die weiteren Top-40-Hits: "American Girl" (8/77 GB 40), "Breakdown" (11/77 US 40), "Don't Do Me Like That" (11/79 US 10), "Refugee" (1/80 US 15), "The Waiting" (5/81 US 19), "You Got Lucky" (11/82 US 20), "Change Of Heart" (2/83 US 21), "Don't Come Around Here No More" (3/85 US 13), "Needles And Pins" (2/86 US 37) mit Stevie Nicks, "Jammin' Me" (4/87 US 18), "I Won't Back Down" (4/89 US 12, 5/89 GB 28), "Runnin' Down A Dream" (7/89 US 23), "Free Fallin'" (11/89 US 7), "Learning To Fly" (6/91 US 28), "Too Good To Be True" (4/92 GB 34), "Mary Jane's Last Dance" (12/93 US 14), "You Don't Know How It Feels" (12/94 US 13).

Die erfolgreichsten Alben: "Tom Petty & The Heartbreakers" (6/77 GB-LP 24, 9/77 US-LP 55), "You're Gonna Get It" (6/78 US-LP 23, 7/78 GB-LP 34), "Damn The Torpedoes" (11/79 US-LP 2), "Hard Promises" (5/81 US-LP 5, 5/81 GB-LP 32), "Long After Dark" (11/82 US-LP 9), "Southern Accents" (4/85 US-LP 7, 4/85 GB-LP 23), "Let Me Up (I've Had Enough)" (5/87 US-LP 20), "Full Moon Fever" (5/89 US-LP 3, 7/89 GB-LP 8) fünffach Platin, "Into The Great Wide Open" (7/91 US-LP 13, 7/91 GB-LP 3, 7/91 D-LP 8), "Tom Petty Greatest Hits" (11/93 GB-LP 10, 12/93 US-LP 5) - neunfach Platin -, "Wildflowers" (11/94 US-LP 8, 11/94 GB-LP 36), "She's The One" (8/96 US-LP 15, 8/96 GB-LP 37) und "Echo" (4/99 D-LP 5, 5/99 US-LP 10).

Die Band und er begleiteten Stevie Nicks bei "Stop Draggin' My Heart Around" (7/81 US 3).
Als MCA Records 1981 das Album "Hard Promises" veröffentlichten, wollten sie dafür 9,98 Dollar verlangen. Petty drohte daraufhin, das Album umzubenennen in "The 8.98 Album", weil er der Meinung war, dass es nicht nötig sei, einen Dollar mehr pro Album zu berechnen. MCA machten daraufhin einen Rückzieher und verkauften das Album "Hard Promises" für 8,98 Dollar.
1988 wurde er Mitglied im Projekt >Traveling Wilburys<. In dieser Band spielten und sangen neben Tom Petty Roy Orbison, Bob Dylan, Jeff Lynne und George Harrison. Im Herbst 1988 erschien die LP "Traveling Wilburys Vol.1" (11/88 US-LP 3 - dreifach Platin, 11/88 GB-LP 16, 12/88 D-LP 10), die weltweit viel Beachtung fand. Ebenfalls erfolgreich - aber ohne Roy: "Traveling Wilburys Vol. 3" (11/90 US-LP 11, 11/90 GB-LP 14) - ein Vol. 2 hat es nie gegeben. Auch schön: "Handle With Care" (10/88 GB 21). Die beiden Alben eschienen später noch mal als „Collection“ (6/07 D-LP 9, 6/07 US-LP 9, 6/07 GB-LP 1).

2002 kam er mit dem Album "The Last DJ" (10/02 D-LP 15, 10/02 US-LP 9). 2006 erschien "Highway Companion" (8/06 D-LP 12, 8/06 US-LP 4).

Im August 2007 kehrte Tom zu seinen Wurzeln zurück und belebte seine alte Band Mudcrutch wieder neu - mit dabei waren mit Randall Marsh und Tom Leadon zwei weitere Originalmitglieder - dazu kamen die >Heartbreakers< Benmont Tench und Mike Campbell. Sie nahmen das Album "Mudcrutch" (5/08 US-LP 8) auf, das 14 alte und neue Songs beinhaltete. Dann erschienen "Mojo" (6/10 D-LP 13, 7/10 US 2) und "Hypnotic Eye" (8/14 D-LP 5, 8/14 GB-LP 7, 8/14 US-LP 1) - das Album stieg am 16.8. auf 1 in den USA ein.
Tom starb am 2.10.2017 nach einem Herzanfall in einem Krankenhaus in Los Angeles.



September


27.09.

Joy Fleming - * 15.11.1944 - Richtiger Name Erna Raad, verheiratete Strube, geboren in Rockenhausen/Pfalz. Sie ist sicher eine der wenigen guten deutschen Blues- und Soul-Sängerinnen. Jedenfalls ist sie die Einzige, die jemals einen Plattenvertrag bei der US-Soulplattenfirma Stax erhalten hat.
Ihre ersten Erfolge hatte sie ab 1966 zusammen mit der Mannheimer Gruppe >Hit Kids<, die sich dann >Joy & The Hit Kids< nannten. Zumindest in den Rundfunkhitparaden waren sie mit "Zweisamkeit" (Mitte 1967), "Bla Bla" (Mitte 1968), "Daytime, Nightime" (Anfang 1969) und "Feelin'" (Mitte 1969) vertreten. Weil angeblich der Gruppenname zu 'niedlich' war, benannten sie sich in >Joy Unlimited< um.

Ab 1971 machte sie Solo-Aufnahmen. Ein erster Erfolg war Ende 1972 die Single "Neckarbrücken-Blues" der eine Hitparadenplatzierung verdient gehabt hätte. 1973 erschien ihr Album-Debüt "Joy Fleming". Am 18.11.1973 nahm sie am 'World Popular Song Festival' in Tokio teil und belegte mit "Another Door Closing" den zweiten Platz.

Joy vertrat Deutschland 1975 beim Eurovision Song Contest mit "Ein Lied kann eine Brücke sein" - sie ereichte Platz 17.

Die Top-40-Hits für Joy als Solistin: "Halbblut" (2/74 D 38) und "Ein Lied kann eine Brücke sein" (3/75 D 32).

2001 wollte sie es noch einmal wissen. Zusammen mit den Schweizerinnen Brigitte Oelke und Lesley Bogaert trat sie im Trio >Lesley, Joy & Brigitte< mit dem Titel "Power Of Trust" zur Vorentscheidung für den Grand Prix an und belegte den zweiten Platz.

2003 warf Joy eine von ihr entworfene Modekollektion auf den Markt. Sie selbst verkaufte sie über den TV-Shopping-Kanal QVC.

Über 40 Jahre lebte die Sängerin auf einem Bauernhof in Sinsheim/Hilsbach bei Mannheim mit ihrem französischen Lebenspartner. Bis zuletzt tourte sie international, nahm Platten auf, arbeitete täglich an ihren Kompositionen im Studio. Regelmäßig war sie im TV zu sehen, arbeitete mit der Mannheimer Popakademie, gab Gesangsunterricht und trat mit Songs im Kurpfälzer Dialekt im Rhein-Neckar-Raum auf. Dort starb sie am 27.9.2017.

 


08.09.

Don Williams * 25.5.1939 - US-Countrysänger, Gitarrist, Songschreiber und Filmschauspieler, geboren als Donald Ray Williams in Floydada/Texas. Er schaffte 17 Nr.-1-Hits in den Country-Charts, aber auch Erfolge in der Pop-Hitparade. Don begann in der Folk-Rock-Trio >Pozo-Seco Singers<. Mit "Time" (2/66 US 47) hatten sie ihre erste Hitnotierung. "I Can Make It With You" (9/66 US 32) und "Look What You've Done" (12/66 US 32) hatten sie ihre größten Erfolge. Nach 1967 waren sie aus den Charts wieder verschwunden. Ab Anfang der 70er Jahre arbeitete Don als Songschreiber in Nashville/Tennessee und nahm auch Soloplatten auf. Ab 1972 stand er in den Country-Charts.
Die Top-40-Hits in den Pop-Charts: "I Recall A Gypsy Woman" (6/76 GB 13), "You're My Best Friend" (10/76 GB 35) und "I Believe In You" (8/80 C&W 1, 9/80 US 24).

Seine erfolgreichsten Alben waren "Images" (8/78 GB-LP 2), "I Believe In You" (9/80 GB-LP 36, 10/80 US-LP 57) und "Some Broken Hearts ..." (3/81 D-LP 5).
Er starb in Mobile/Alabama am 8.9.2017 an einem Lungenemphysem.

 

 

06.09.

Holger Czukay - * 24.3.1938 - Bassist und Songschreiber, 1968 Mitbegründer der Kölner Gruppe >Can<, geboren in Danzig. Ende der 70er Jahre fiel die Band auseinander, um Ende der 80er Jahre erneut zusammenzukommen. Holger brachte zwischenzeitlich etliche Solo-LPs auf den Markt, die von den Avantgardisten hoch gelobt wurden.

Am 6.9.2017 wurde gemeldet: Holger Czukay ist tot. Er starb im Alter von 79 Jahren im legendären Can-Studio – einem alten Kino in Weilerswist –, das er in den letzten Jahren zur Wohnung umfunktioniert hatte. Wann und woran er gestorben ist, ermittelt derzeit die Kripo. Weil ihn Bauarbeiter auf dem Gelände ein paar Tage lang nicht gesehen hatten, informierten sie einen Nachbarn, der nachschaute — und Czukay leblos in seiner Wohnung fand. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.



03.09.

Walter Becker – 20.2.1950 - US-Bassist und Songschreiber. Geboren in Queens/New York City. Während seiner Studienzeit traf er an der Uni auf Donald Fagen. 1969 schrieben die beiden die Filmmusik für "You Gotta Walk It Like You Talk It", ein früher Film von Richard Pryor. Die Platte wird jedoch erst Ende der 70er Jahre veröffentlicht. 1970 werden Walter und Donald Mitglied bei Demian. Über eine Demoaufnahme kommt man nicht hinaus. 1971 - inzwischen wieder als Duo - machen die beiden Demoplatten für andere Künstler, 1972 erhalten sie als >Steely Dan< einen Plattenvertrag.
Die Top-40-Hits: "Do It Again" (11/72 US 6, 3/73 D 33, 8/75 GB 39), "Reeling In The Years" (3/73 US 11), "Rikki, Don't Lose That Number" (5/74 US 4, 3/79 GB 58), "Black Friday" (5/75 US 37), "Haitian Divorce" (12/76 GB 17), "Peg" (11/77 US 11), "Deacon Blues" (4/78 US 19), "FM (No Static At All)" (6/78 US 22), "Josie (8/78 US 26), "Hey Nineteen" (11/80 US 10) und "Time Out Of Mind" (3/81 US 22) - auf letztgenannter Nummer spielte Mark Knopfler ein Gitarrensolo.
Die erfolgreichsten Alben von Steely Dan waren "Can't Buy A Thrill" (12/72 US-LP 17, 9/75 GB-LP 38), "Countdown To Ecstasy" (7/73 US-LP 35), "Pretzel Logic" (3/74 US-LP 8, 3/74 GB-LP 37), "Katy Lied" (4/75 US-LP 13, 5/75 GB-LP 13), "The Royal Scam" (5/76 US-LP 15, 5/76 GB-LP 11), "Aja" (10/77 US-LP 3, 10/77 GB-LP 5), "Greatest Hits" (11/78 US-LP 30) und "Gaucho" (12/80 US-LP 9). 1981 trennte sich das Duo. Als Solist brachte Donald 1982 die LP "The Nightfly" (10/82 US-LP 11) mit dem Hit "I.G.Y." (10/82 US 26), einer Abkürzung für 'International Geo-physical Year' (7/57 - 12/58). Mit dem, was damals vorausgesagt wurde, setzt sich das Lied kritisch auseinander. Jahrelang hofften die Fans von Steely Dan, dass Fagen und Becker doch noch einmal zusammenspielen würden.
1993 erschien von Donald die hervorragende LP "Kamakiriad" (6/93 US-LP 10, 6/93 GB-LP 3) - japanisch für die Heuschreckenart Gottesanbeterin - und hier waren Fagen und Becker wieder zusammen. Becker spielte Bass und Gitarre auf der LP und war außerdem der Produzent. Jazz, Pop und Soul kamen wie in den alten Tagen auf unnachahmliche Weise wieder zusammen.
Anfang 2000 wurde angekündigt: 'Steely Dan - Das erste Studioalbum nach 20 Jahren von Donald Fagen und Walter Becker als Steely Dan kommt'. Es hieß "Two Against Nature" (3/00 GB-LP 11, 3/00 D-LP 11, 3/00 US-LP 6) und erhielt einen Grammy als Album des Jahres. 2001 wurden Steely Dan in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen.
2003 erschien das Steely Dan Album "Everything Must Go" (6/03 US-LP 9).
Becker lebte zum Zeitpunkt seines Todes in seinem Haus in Maui/Hawaii. Dort erholter er sich von einer nicht benannten Erkrankung. Seine Ärzte hatten ihm geraten, das Haus nicht zu verlassen. Er starb am 3.09.2017.



August


20.08.

 

Jerry Lewis - * 16.03.1926 - US-Komiker, Filmschauspieler und Sänger. Sein richtiger Name ist Joseph Levitch, geboren in Newark/New Jersey. 1946 begann er, mit Dean Martin zu arbeiten. Ab 1949 drehten sie gemeinsam Filme, in denen Lewis meist den liebenswürdigen Trottel und Martin den Latin Lover spielte. Diese erfolgreiche Partnerschaft überdauerte immerhin 10 Jahre und 17 Filme. Gemeinsamer Hit: "That Certain Party" (12/48 US 22). 1956 war es angeblich Dean Martin, der als Solist weitermachen wollte. Mit und ohne Martin hat Jerry um die 40 Filme gedreht. Als Sänger war er nicht so erfolgreich wie Dean Martin, sein einziger Top-40-Hit hieß "Rock-A-Bye Your Baby With A Dixie Melody" (11/56 US 10, 2/57 GB 12) - immerhin ein Millionseller. Der Titel stammte im Original aus dem Broadway-Musical "Sindbad" und war mit Al Jolson Mitte 1918 Spitzenreiter in der amerikanischen Hitparade.
Sein erfolgreichstes Album hieß "Jerry Lewis Just Sings" (12/56 US-LP 3).

Lewis feierte Erfolge als Regisseur, Drehbuchautor, Schauspieler und Produzent - so schrieb er zum Beispiel das Drehbuch und spielte die Hauptrolle in "Hallo, Page!" (1960) und in "Der verrückte Professor" (1963), der 33 Jahre später mit Eddie Murphy neu verfilmt wurde.
Bekannt ist auch der Film "Wo, bitte, geht's zur Front?" (1970), in dem Lewis Regie führte. Auch in dramatischen Rollen wie 1981 an der Seite von Robert de Niro in "King of Comedy" feierte er Erfolge. 2013 gab Lewis mit 87 Jahren in seinem letzten Kinofilm "Max Rose" einen alternden Jazz-Pianisten.
Seine Spezialität waren Klamauk und Grimassen, mit denen er Menschen zum Lachen brachte. Lewis hatte häufig mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Im Jahr 1982 überlebte er einen ersten Herzinfarkt. Zehn Jahre später erkrankte er an Prostata-Krebs. Außerdem litt er lange an chronischen Rückenschmerzen.
Zwischen 1952 und 2011 trat Lewis regelmäßig in TV-Spendenmarathons auf, um Geld für Muskelkranke zu sammeln. Mehr als zwei Milliarden US-Dollar seien so über die Jahre zusammengekommen, teilte seine Agentin mit.
Lewis wurde mehrfach für sein Lebenswerk geehrt. 2009 bekam er für seinen Einsatz im Kampf gegen Armut und Krankheiten einen Ehren-Oscar. Über seine Karriere sagte er einmal selbst: "Ich war sehr erfolgreich damit, ein totaler Idiot zu sein". Es sei wichtig, sich seine Kindlichkeit zu bewahren. "Ich schaue die Welt mit Kinderaugen an."

Er starb am 20.8.2017.

18.08.
 

Sonny Burgess - * 28.5.1931 - US-Sänger und Songschreiber, geboren als Albert Burgess in Newport/Arkansas. 1951 ging er in die Army, nach seiner Rückkehr 1953 wurde er Bauer auf einer Farm in der Nähe von Newport. Ab 1955 trat er als Country-Musiker auf, ein Jahr später machte er das Hauptberuflich mit seiner eigenen Band >Pacers< und nahm im Memphis Recording Studio in Memphis unter der Leitung von Sam Phillips seine erste Platten auf. "We Wanna Boogie/Red Headed Woman" war seine erste Veröffentlichung. Im Laufe der nächsten Jahre sollten etliche Platten erscheinen - keine kam in die Hitparaden, obwohl Sonny gerade in den 50er Jahren guten Rock'n'Roll spielte.
Er starb am 18.8.2017 in einem Krankenhaus in Little Rock/Arkansas – einen Monat zuvor hatte er sich bei einem häuslichen Sturz verletzt.

 

08.08.

 

Glen Campbell - * 22.4.1936 - US-Gitarrist, Sänger und Songschreiber, der sowohl in den Pop- als auch in den Country-Charts zu finden war - geboren in Delight/Arkansas. Er begann in der Band seines Onkels Dick Bill und blieb von 1954 bis 1958. 1960 war er Mitglied bei den >Champs<. Er profilierte sich als Studiomusiker und spielte auf Platten von Bobby Darin und Ricky Nelson. 1965 begleitete er die Beach Boys. Zwischen 1968 und 1972 hatte er seine eigene TV-Show: 'The Glen Campbell Goodtime Hour'. Als Filmschauspieler war er in "True Grit", "Norwood" und "Strange Homecoming" zu sehen. Mit "Turn Around, Look At Me" (10/61 US 62) stand er erstmals als Solist in den Charts.
Seine Top-40-Hits: "By The Time I Get To Phoenix" (10/67 US 26), "I Wanna Live" (4/68 US 36), "Dreams Of The Everyday Housewife" (7/68 US 32), "Gentle On My Mind" (9/68 US 39), "Wichita Lineman" (11/68 US 3, 1/69 GB 7), "Let It Be Me" (1/69 US 36) im Duett mit Bobbie Gentry, "Galveston" (3/69 US 4, 5/69 GB 14), "Where's The Playground Susie" (5/69 US 26), "True Grit" (7/69 US 35), "Try A Little Kindness" (10/69 US 23), "All I Have To Do Is Dream" (12/69 GB 3, 2/70 US 27) wieder mit Bobbie Gentry, "Honey Come Back" (1/70 US 19, 5/70 GB 4), "Oh Happy Day" (4/70 US 40), "It's Only Make Believe" (9/70 US 10, 11/70 GB 4), "Everything A Man Could Ever Need" (9/70 GB 32), "Dream Baby (How Long Must I Dream)" (3/71 US 31, 3/71 GB 39), "Rhinestone Cowboy" (5/75 US 1, 10/75 GB 4, 11/75 D 31), "Country Boy (You Got Your Feet In L.A.)" (11/75 US 11), "Don't Pull Your Love/Then You Can Tell Me Goodbye" (3/76 US 27), "Southern Nights" (2/77 US 1, 5/77 GB 28, 5/77 D 18), "Sunflower" (7/77 US 39, 8/77 D 19), "Can You Fool" (10/78 US 38).

Seine erfolgreichsten Alben: "Gentle On My Mind" (12/67 US-LP 5), "By The Time I Get To Phoenix" (12/67 US-LP 15), "Bobbie Gentry & Glen Campbell" (10/68 US-LP 11), "Wichita Lineman" (11/68 US-LP 1), "Galveston" (4/69 US-LP 2), "Glen Campbell - Live" (9/69 US-LP 13, 1/70 GB-LP 16), "Try A Little Kindness" (2/70 US-LP 12, 5/70 GB-LP 37), "The Glen Campbell Album" (12/70 GB-LP 16), "Glen Campbell's Greatest Hits" (4/71 US-LP 39, 11/71 GB-LP 8), "Rhinestone Cowboy" (8/75 US-LP 17), "20 Golden Greats" (11/76 GB-LP 1) und „Adios“ (7/17 US-LP 40, 7/17 GB-LP 3)

In den 90er Jahren tauchte er verstärkt in den Sparten Gospel und Contemporary Christian Music auf. 1994 erschien seine Biographie 'Rhinestone Cowboy: An Autobiography'. 1996 war er mit Kenny Rogers und Tammy Wynette auf Tournee, 1997 Headliner einer Tour durch GB.

2011 wurde bei ihm Alzheime diagnostiziert – er starb daran am 8.8.2017 in Nashville.

04.08.

Bernd Witthüser - * 24.8.1944 - Sänger, Saiten- und Percussionspieler. Zusammen mit Walter Westrupp gründete er im Juni 1969 das Pop Kabarett >Witthüser & Westrupp<, das sich nach fünf LPs im März 1973 wieder trennte. Bernd machte zusammen mit dem Ex-Kattong-Spieler Frank Baier das Duo >Baier Witthüser<. Von 1977 bis 2002 war ein mit dem Geiger Otto Richter als >Otto und Bärnelli< unterwegs. In Italien sind beide zu Fernsehstars geworden, geliebt von den Italienern. Angeblich leben beide im kleinen Kaff Murci in der Toskana auf einem Grundstück, das ihnen ein Fan geschenkt hat. Bernd starb am 4.8.2017 in seinem Zuhause in Murci in der Toskana friedlich im Schlaf. 

 

 

01.08.

 

Goldy McJohn - * 2.5.1945 - Kanadischer Keyboarder mit >Steppenwolf<. Sein richtiger Name ist John Raymond Goadsby, geboren in Toronto. Er spielte 1967 mit >Mynah Birds<, in der auch Neil Young und Bruce Palmer (später >Buffalo Springfield<) spielten, dann auf den ersten sieben Alben von >Steppenwolf<, nach 1974 mit >Manbeast< und machte auch Soloplatten. Er starb am 1.8.2017.

 

Juli

25.07.


Geoffrey Gurrumul Yunupingu - * 22.1.1970 - Australischer Sänger, Gitarrist - er spielt allerdings auch Didgeridoo, Keyboard und Schlagzeug - geboren auf Elcho Island vor der Küste von Arnhemland im Norden Australiens. Er entstammt dem Gumatj-Klan der Yolngu. Gurrumul ist sein traditioneller Name, unter dem er auch als Musiker in Erscheinung tritt. Er ist von Geburt an blind, besuchte keine Schule und spricht nur wenige Worte Englisch. Vor seiner Solo-Karriere war er ab 1992 Schlagzeuger der Aboriginies-Band >Yothu Yindi<, die sein Onkel Mandawuy Yunupingu 1986 gegründet hatte. Später wurde er Mitglied der >Saltwater Band<.

Yunupingu schreibt und singt seine Lieder bis auf wenige Ausnahmen in seiner Muttersprache Yolngu Matha. Dabei setzt er sich mit der Geschichte und den Traditionen seines Volkes auseinander und versucht zugleich diese weiterzugeben. In seinem Volk ist es üblich, Geschichte und Traditionen mündlich zu überliefern. Sein Markenzeichen ist seine eindringliche helle Stimme, die in den Medien vielfach als Engelsstimme beschrieben wird. Sein erstes Soloalbum "Gurrumul" (8/09 D-LP 9) erreichte 2008 Platz 3 der australischen Album-Charts, hielt sich 47 Wochen in den Top 100 und erlangte mit 70.000 verkauften Exemplaren in Australien Platin-Status. Im gleichen Jahr errang das Album den australischen ARIA Award für das beste Independent-Album und das beste Weltmusik-Album.

Er starb am 25.7.2017 an Leber- und Nierenversagen im Royal Durban Horpital.

 

 

Michael Johnson - * 8.8.1944 - US-Sänger und Gitarrist. Geboren in Alamosa/Colorado, aufgewachsen in Denver/Colorado. 1966 studierte er klassische Gitarre in Spanien. Zusammen mit John Denver tourte er 1967/68 im >Chad Mitchell Trio<. Seit 1978 arbeitete er als Solist - seine Top-40-Hits: "Bluer Than Blue" (4/78 US 12), "Almost Like Being In Love" (8/78 US 32) und "This Night Won't Last Forever" (8/79 US 19). Ab 1985 tauchte Michael in den Country-Hitparaden auf. Hits: "Give Me Wings" (9/86 C&W 1) und "The Moon Is Still Over Her Shoulder" (1/87 C&W 1).
Michael starb am 25.7.2017 nach längerer Krankheit in seinem Haus in Minneapolis/Minnesota.

22.07.

Polo Hofer - *16.3.1945 - Schweizer Sänger und Songschreiber, geboren in Interlaken als Ulf Alfred Hofer. Ob The Jetmen, The Pop Tails, >Rumpelstilz<, SchmetterDing, SchmetterBand - all diese Gruppen verbindet ein Name: Polo Hofer. Er schaffte es zeitweise, mehrere Generationen in seine Konzerte zu bringen: Die, die ihn aus den Joint-Tagen von Rumpelstilz kannten, und die, die ihn gerade mit der SchmetterBand gehört hatten. 1990 wurde er in der Schweiz zum Rockstar des Jahres gekürt. 1991 trat die SchmetterBand beim Montreux-Festival auf. Zu dieser Zeit verkündete Hofer etwas übermütig, man müsse den über Siebzigjährigen das Stimmrecht entziehen. Es folgte eine dreivierteljährige Pause. Während dieser Zeit bereiste er mit einigen Bandmitgliedern den Süden der USA. Die Auswirkungen sind auf dem Album "Travailler C'est Trop Dur" zu hören. Es verkaufte sich bis Ende 1992 in der Schweiz 70.000-mal, was hier Platin bedeutet. Im Juli 1994 wurde in Frankreich das Album "Welcome I Dr SonderBar" eingespielt. Dann gab es einen Sampler, der da heißt "15 starke Songs" und wegen der großen Nachfrage 1995 "Weitere 15 starke Songs". In Deutschland war Rumpelstilz mit der Nummer "Kiosk" erfolgreich und trug dazu bei, dass viele, die versuchten, sie nachzusingen, unter Halsschmerzen litten. In den Airplay-Charts erreichte die Platte 1977 Platz 15, im Verkauf Platz 46. Bemerkenswert auch der Einsatz von Polo Hofer für den Privatsender Radio 24, den er mit dem gleichnamigen Song unterstützte. Polo starb am 22.7.2017 an Lungenkrebs.

 

17.07.
 

Chester Bennington - * 20.3.1976 - US-Sänger und Songschreiber mit >Linkin Park<, geboren in Phoenix/Arizona. Er begann seine Karriere 1993 mit >Grey Daze<. 1999 zog er nach Kalifornien und schloss sich Linkin Park an. Die Band stammt aus Santa Monica/Kalifornien. Sie kamen auf ihren Gruppenamen, weil es 'in jeder amerikanischen Stadt einen Lincoln Park gibt'. Als sie dann feststellten, dass die Internetadresse www.lincolnpark.com schon vergeben war, kürzten sie ein. 1991 kamen sie auf die Idee, Metal mit HipHop zu mixen - das Ergebnis wurde schließlich als 'Nu Metal' verkauft.

Es sollte bis in das Jahr 2000 dauern, bis sich der Erfolg einstellte. Der kam mit dem Album "Hybrid Theory" (11/00 US-LP 2, 1/01 GB-LP 4, 2/01 D-LP 2 - achtfach Platin). Darauf auch die ersten Singlehits "One Step Closer" (1/01 GB 24, 3/01 D 32), "Crawling" (4/01 GB 16, 6/01 D 14), "Papercut" (6/01 GB 14), "In The End" (10/01 D 13, 11/01 US 3, 11/01 GB 8). Es folgten "High Voltage/Points Of Authority" (8/02 GB 9) und in Deutschland "Points Of Authority" (8/02 D 31). Die Stücke stammten vom Album "Reanimation" (8/02 GB-LP 3, 8/02 D-LP 3, 8/02 US-LP 2). Dann kam "Live In Texas" (12/03 D-LP 9).

Die weiteren Top-40-Hits: "Somewhere I Belong" (3/03 US 32, 3/03 GB 10, 3/03 D 12) vom Album "Meteora" (4/03 GB-LP 1, 4/03 D-LP 1, 4/03 US-LP 1), "Faint" (6/03 GB 15, 6/03 D 40), "Numb" (9/03 GB 14; 9/03 D 19, 11/03 US 12), "From The Inside" (1/04 D 35), "Breaking The Habit" (6/04 GB 39, 6/04 D 25, 7/04 US 20).

2004 erschien "Numb/Encore" (12/04 GB 14, 12/04 D 4, 11/04 US 23) als Jay-Z & >Linkin Park<. Diese Nummer stammt aus der MTV-Sendung "Collision Course", in der Künstler aus unterschiedlichen Musikrichtungen zusammengebracht werden, um gemeinsam in einer Jam-Session zu improvisieren - also sozusagen Durcheinander live.

Unter dem Titel "Collision Course" (12/04 D-LP 5, 12/04 US-LP 1, 12/04 GB-LP 15) erschien auch ein Album von Linkin Park/Jay-Z, das in den USA "MTV Ultimate Mash-Ups Presents: Collision Course" hieß.

Dann war 2007 Linkin Park wieder da - mit "What I've Done" (4/07 GB 6, 4/07 US 7, 5/07 D 4) sprangen sie am 21.4. gleich unter die ersten 10 in den USA. Ihr Album "Minutes To Midnight" (5/07 D-LP 1, 5/07 GB-LP 1, 6/07 US-LP 1) stieg am 25.5., am 26.5.2007 und am 2.7.2007 gleich auf Platz 1 in Deutschland, in GB und in den USA ein. Davon "Bleed It Out" (9/07 GB 29, 9/07 D 40), "Shadow Of The Day" (11/07 US 15, 12/07 D 12, 5/08 RE-D 30) und "Leave Out All The Rest" (10/08 D 15).

Dann das Live-Album "Road To Revolution: Live At Milton Keynes" (12/08 D-LP 11). Einen weiteren Hit schrieb Linkin Park für dem Film 'Transformers: Revenge Of The Fallen': "New Divide" (6/09 US 6, 6/09 GB 19, 7/09 D 4).

2005 gründete Chester nebenher noch die Gruppe >Dead By Sunrise<, die Alternative Rock, Hard Rock und Post Grunge spielten. Neben Chester waren noch an der E-Gitarre und am Synthesizer Amir Derakh, an der Lead-Gitarre und Background-Gesang Ryan Shuck, an den Keyboards Anthony 'Fu' Valcic, am E-Bass Brandon Belsky und am Schlagzeug Elias Andra in der Band. Das erste Album "Out Of Ashes" (10/09 D-LP 5) erschien im Herbst 2009.

Und wieder Linkin Park: "The Catalyst" (8/10 US 27, 9/10 D 11, 9/10 GB 40) und das Album "A Thousand Suns" (9/10 D-LP 1, 9/10 GB-LP 2, 10/10 US-LP 1), das am 24.9. in D und am 2.10. in den USA auf Platz 1 einstieg. Dann "Waiting For The End" (11/10 D 29), "Burn It Down" (4/12 GB 27, 5/12 US 30, 5/12 D 2) und mit "Living Things" (7/12 D-LP 1, 7/12 GB-LP 1, 7/12 US-LP 1) wieder ein Erfolgsalbum - es stieg am 6.7. in D, am 7.7. in GB und am 14.7. in den USA auf 1 ein. "Castle Of Glass" (12/12 D 10), als >Linkin Park & Steve Aoki< "A Light That Never Comes" (9/13 D 8, 9/13 GB 34). Als >Linkin Park and Various Artists< erschien "Recharged" (11/13 D-LP 4, 11/13 GB-LP 12, 11/13 US-LP 10). Als >Linkin Park Featuring Rakim< kam "Guilty All The Same" (3/14 D 32), nur als Linkin Park: "Until It's Gone" (6/14 D 24) - beide Titel vom Album "The Hunting Party" (6/14 D-LP 1, 6/14 GB-LP 2, 7/14 US-LP 3), in D stieg die Platte am 27.6. auf 1 ein, „One More Light“ (5/17 US-LP 1, GB-LP 4, D-LP 3).
Chester Bennington wurde am 20.7.2017 tot in seiner Villa in Palos Verdes Estates/Kalifornien aufgefunden, er beging Selbstmord.

 

 

Andrea Jürgens - * 15.5.1967 - Sängerin, geboren in Herne. Mit "Und dabei liebe ich euch beide" (1/78 D 4) hatte sie ihren ersten Hit. Weitere Top-40-Erfolge waren "Ich zeige dir mein Paradies" (7/78 D 5), "Ein Herz für Kinder" (6/79 D 14), "Eine Rose für dich" (11/79 D 19), "Mama Lorraine" (9/81 D 11) und "Japanese Boy" (11/81 D 9). Ihr erfolgreichstes Album war "Weihnachten mit Andrea Jürgens" (12/79 D-LP 1, 1/81 RE-D-LP 5). Es erhielt zweimal Platin. Und dann nach langen Jahren: "Best Of" (10/14 D-LP 18).
Andra starb am 20.7.2017 an Nierenversagen.


 

17.07.
 

Wilfried - *24.6.1950 - Österreichischer Sänger und Songschreiber. Nachname Scheutz, geboren in Bad Goisern/Oberösterreich. Er versuchte sich Anfang der 70er Jahre als Rocksänger, hatte 1973 in Österreich den Hit "Mary, oh Mary", war 1977 Mitbegründer der Gruppe >Antipasta<, aus der wenig später die >Erste Allgemeine Verunsicherung< werden sollte - als die erfolgreich wurden, war Wilfried jedoch nicht mehr mit dabei.
Sein Auftritt beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson 1988 mit dem Lied "Lisa Mona Lisa" war ein schwerer Schlag für Wilfried: Er belegte mit null Punkten den letzten Platz und zog sich danach zurück. In den 90er Jahren kam er uns in einer TV-Seifenoper als Bösewichtel und gründete die A-cappella-Gruppe "4Xang". Ab 2011 sang er gemeinsam mit seinem Sohn Hanibal Scheutz in der Gruppe >Neue Band<. 2017 erschien sein Album „Gut Lack“.
Er starb am 16.7.2017.



 

02.07.


Chris Roberts - * 13.3.1944 - Schlagersänger, richtiger Name Christian Klusacek, geboren in München. Seit 1967 ist er in der Hitparade vertreten - sein erster Hit war "Wenn du mal einsam bist" (3/68 D 15) - im Original die Nummer "Rowbottom Square" von Barry Mason.In der ‚ZDF-Hitparade‘ mit Dieter Thomas Heck war er Dauergast. In zwölf Jahren hatte er 65 Auftritte und stand 13-mal auf Platz 1.
Bis Anfang der 80 Jahre hatte er etliche Top-40-Hits:"Die Maschen der Mädchen" (12/69 D 8), "Ein Mädchen nach Maß" (5/70 D 5), "Ich bin verliebt in die Liebe" (11/70 D 3), "Mein Name ist Hase" (4/71 D 10), "Hab' ich dir heute schon gesagt, dass ich dich liebe" (9/71 D 3), "Hab' Sonne im Herzen" (3/72 D 9), "Love Me" (8/72 D 25), "Mein Schatz, du bist 'ne Wucht" (12/72 D 12), "Eine Freude vertreibt 100 Sorgen" (4/73 D 29), "Warum" (7/73 D 22), "Marlena" (11/73 D 16), "Du und ich allein" (1/74 D 38), "Du kannst nicht immer siebzehn sein" (2/74 D 3), "Ich mach' ein glückliches Mädchen aus dir" (10/74 D 20), "Meine Liebe durch den Winter" (1/75 D 40), "Du wirst wieder tanzen gehn" (5/75 D 38), "Du, sag einfach du" (9/75 D 31), "Do You Speak English?" (5/76 D 14), "Hier ist ein Zimmer frei" (9/76 D 39), "Wann liegen wir uns wieder in den Armen, Barbara" (12/77 D 11), "Du bist mein Mädchen" (5/78 D 31), "Ich tausch' den Sommer gegen 7 Tage Regen" (10/78 D 38) und "Wo warst du" (7/80 D 26). Ab Mitte der 70er Jahre betätigte er sich auch als Texter und Produzent. Sein erfolgreichstes Album war die richtige Feststellung "Du kannst nicht immer siebzehn sein" (4/74 D-LP 19).

Chris starb am 2.7.2017 in Berlin n Lungenkrebs.      

 


Juni

22.06.


Gunter Gabriel - * 11.6.1942. Sänger, Gitarrist und Songschreiber, der lange Zeit als der deutsche Johnny Cash verkauft wurde. Richtiger Name Günther Caspelherr, geboren in Bünde/Westfalen. Erfolgreich war er zwischen 1974 und 1978.
Seine Top-40-Hits: "Er ist ein Kerl (der 30-Tonner-Diesel)" (2/74 D 16), "Hey Boß, ich brauch' mehr Geld" (5/74 D 6), "Hey, Yvonne (Warum weint Mami)" (10/74 D 5) mit Yvonne, "Komm unter meine Decke" (12/75 D 7), "Willy Klein, der Fernsehmann" (12/76 D 17), "Papa trinkt Bier" (5/77 D 19) und "Ich bin CB-Funker" (7/78 D 33). Sein erfolgreichstes Album war "Das ist meine Art" (11/74 D-LP 26). Gabriel schrieb etliche Hits für andere Künstler, etwa für Juliane Werding ("Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst" (10/75 D 4)), für Frank Zander ("Ich trink auf dein Wohl, Marie" (1/75 D 4)), für Wencke Myhre, Siw Inger, Peter Alexander, Tom Astor oder die Zillertaler Schürzenjäger.

Eines seiner Pseudonyme war Bobby Ford. Lange Zeit hörte man wenig oder nur 'Yellow-Pressiges' von Gunter. Zum Abschied der DM meldete er sich Ende 2001 mit dem Lied "Bye Bye Deutsche Mark" zurück.

Auf seiner Homepage schreibt Gunter 2007: 'Er ist da. Er ist immer noch da. Wenn es den Begriff 'Stehaufmännchen' nicht schon geben würde, für Gunter Gabriel müsste er erfunden werden. In der Tradition der amerikanischen Country-Sänger komponiert, textet und besingt Gunter Gabriel seit mehr als 30 Jahren das harte Leben der schuftenden Kerle, der Trucker und Malocher. So meint er denn auch, er sei ein 'Männersänger', jemand, der Musik für und über Männer macht'. Na ja - wenn du denkst, du denkst, dann.....

Im Januar 2016 war er Kandidat in der Sendung ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus‘‘, aus der er nach fünf Tagen auf eigenen Wunsch ausschied.
Am 10.6.2017 – am Abend vor seinem 75. Geburtstag, stolperte Gabriel einer Steintreppe und hatte dabei einen dreifachen Bruch des ersten Halswirbels erlitten. An den Folgen dieses Sturzes starb er am 22.6.2017 in einem Krankenhaus in Hannover.
 








 

15.06.

 

José Jimenez - * 5.10. - 1924 - US-Komiker, geboren als William Szathmary in Quincy/Massachusetts. Auf der Bühne nannte er sich auch Bill Dana. Ab Beginn der 60er Jahre war er mit etlichen LP's in den USA in den Charts - seine erfolgreichsten Alben waren "My Name...José Jimenez" (8/60 US-LP 15), "José Jimenez - The Astronauts (The First Man In Space)" (7/61 US-LP 5) und "José Jimenez Talks To Teenagers Of All Ages" (10/62 US-LP 16). Zwischen 1963 und 1965 hatte er eine eigene TV-Show. Die Figur José Jimenez hatte er extra für seine Auftritte in der Steve Allen TV-Show kreiert, für die er jahrelang der Haupt-Gagschreiber war. Mit der Single "The Astronauts (Part 1 & 2)" (7/61 US 19) schaffte es José sogar einmal in die Pop-Single-Charts.

Er starb am 15.6.2017 in seinem Haus in Nashville/Tennessee.  


 


 

13.06.

Anita Pallenberg

* 6.4.1942 in Rom als Tochter des italienischen Künstler Arnaldo Pallenberg und der deutschen Sekretärin Paula Wiederhold geborene Muse, Schauspielerin, Fashion Designerin und Model. Sie sprach fließend vier Sprachen, studierte Medizin, Bilderrestauration und Graphik Design. Bevor sie nach London zog, lebte sie in Rom, Deutschland und in New York.
Sie war ab 1965 befreundet mit dem Rolling Stones Gitarristen Brian Jones, und dann mit Keith Richards, mit dem sie drei Kinder hatte - eins verstarb früh: Marlon Richards, Angela (Dandelion) Richards und der mit zwei Monaten verstorbene Sohn Tara Richards.

Anita starb am 13.6.2017. Sie starb in Chichester/England an den Folgen einer Hepatitis-C-Erkrankung.
Danach recherchierte die New York Times: Anita hatte immer 1944 als ihr Geburtstjahr angegeben, und Rom als Geburtsort. Laut NYT wurde sie 1942 in Hamburg geboren. Vater ‚Arnaldo‘ hieß einfach Arnold – und war ein Handelsvertreter und Hobbymaler.
 


 
Mai

31.05.

Carlo Driggs ist am 31. Mai in seinem Haus in Miami/Florida im Alter von 67 Jahren nach einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde in Havanna auf Kuba geboren und wuchs in New York City auf. Driggs war 1970 Gründungsmitglied von >Kracker<, die als erste Band einen Vertrag bei Rolling Stones Records erhielten, war dann bei >Foxy< und von 1983 – 2004 der Leadsänger von >Paul Revere & The Raiders<.





 

27.05.

Gregg Allman -- * 8.12.1947 - US-Gitarrist, Keyboarder, Sänger und Songschreiber. Geboren als Gregory Lenoir Allman in Nashville/Tennessee. Mit seinem älteren Bruder Duane gründete er 1960 die >Kings<. Sie spielten in verschiedenen Bands bis 1965, gründeten dann >Allman Joys<, >Hourglass< und schließlich die >Allman Brothers Band<.
Die erfolgreichsten Alben der Band waren "At Fillmore East" (7/71 US-LP 13), "Eat A Peach" (3/72 US-LP 4), "Brothers And Sisters" (8/73 US-LP 1), "Win, Lose Or Draw" (9/75 US-LP 5) und "Enlightened Rouges" (3/79 US-LP 9). Auf "Eat A Peach" sind die letzten drei Studioaufnahmen von Duane zu finden. Nur ohne Duane hatte die Band Top-40-Hits: "Ramblin' Man" (8/73 US 2), "Midnight Rider" (12/73 US 19), "Crazy Love" (3/79 US 29) und "Straight From The Heart" (8/81 US 39). Duane starb am 29.10.1971.
Nach dessen Tod wurde Dickey Betts der inoffizielle Leiter der Gruppe. Gregg machte 1975 mehr durch seine Heirat mit Cher auf sich aufmerksam als durch seine Musik.
Top-40-Hits: "Ramblin' Man" (8/73 US 2), "Midnight Rider" (12/73 US 19), "Crazy Love" (3/79 US 29) und "Straight From The Heart" (8/81 US 39).
Die erfolgreichsten Alben der Band waren "At Fillmore East" (7/71 US-LP 13), "Eat A Peach" (3/72 US-LP 4), "Brothers And Sisters" (8/73 US-LP 1), "Win, Lose Or Draw" (9/75 US-LP 5) und "Enlightened Rouges" (3/79 US-LP 9).
1995 wurde die Allman Brothers Band in die Rock And Roll Hall Of Fame aufgenommen.
2003 erschien das Album "Hittin' The Note". Mitglieder waren Gregg Allman, Butch Trucks, Jaimoe, Warren Haynes, Marc Quinones, Oteil Burbridge und Derek Trucks. Es war das insgesamt 24. Album der Formation und das erste Studioalbum nach neun Jahren.
2004 erschienen das Live-Album "One Way Out", "Stand Back: The Anthology" und "The Essential Allman Brothers Band: The Epic Years". Gregg veröffentlichte 2011 das Soloalbum "Low Country Blues" (2/11 US-LP 5).
Gregg nahm jahrelang Drogen und war alkoholsüchtig, bevor er Mitte der 1990er einen Entzug machte. Der ungesunde Lebenswandel brachte ihm eine Hepatitis-C-Erkrankung ein. 2010 unterzog er sich einer Lebertransplantation. 2016 musste er einige Tourdaten aus Gesundheitsgründen absagen. Im März 2017 sagte er alle Auftritte für den Rest des Jahres ab. Gregg starb am 27.5.2017 - als Todesursache wurde Leberkrebs angegeben.

 

21.05.


Curtis Womack  - * 22.10.1942 – US-Sänger und Songschreiber, geboren als Howard Curtis Womack. Curtis bildete zusammen mit seinen Brüdern Bobby, Cecil, Cedric und Harry die Gospelgruppe >Womack Brothers<, aus der 1962 Sam Cooke die >Valentinos< machte. 1952 nahmen die Brüder als >Curtis Womack & The Womack Brothers< ihre erste Single “Buffalo Bill” auf. Schließlich wurde sie von Sam Cooke entdeckt, der sie für SAR Records unter Vertrag nahm, protegierte und für den neuen Gruppennamen Valentinos sorgte. Ihre erste Single war "Lookin' For A Love", im Original die Gospelnummer "Couldn't Hear Nobody Pray", die ein Millionseller wurde.

Curtis starb am 21.5.2017 in einem Krankenhaus in Bluefield/West Virginia an Herzversagen. erzversagenan



 



09.05.

Robert Miles - * 3.11.1969 - Tastenspieler und Songschreiber, geboren als Roberto Concina in Fleurier/Neuchatel/Schweiz - manchmal las man auch, er sei in Venedig/Italien geboren. Weitere Pseudonyme waren Roberto Milani und Miles_Gurtu. Er war eine der Überraschungen des Jahres 1996. Mit seichtem Instrumental-Elektro-Pop war er in jedem Fahrstuhl und jeder Disco zu hören. Sein erster Hit "Children" (2/96 D 1, 2/96 GB 2, 5/96 US 21) war nicht nur europaweit erfolgreich, sondern auch in den USA. Nachfolger "Fable" (6/96 D 3, 6/96 GB 7) knackte nur Europa.
Vielleicht war das auch das große Geheimnis seines Erfolges: die Bandbreite für potentielle Spielmöglichkeiten. Im Gegensatz zu so vielen anderen Sachen, die erfolgreich in den Diskotheken liefen, war Robert ein Hörgenuß. Viele stellten ihn auch in die Ecke Esoterik.
Sein erstes Album "Dreamland" (6/96 D-LP 2, 6/96 GB-LP 7) zeigte auf dem Cover Engelchen und Rehlein und sollte wohl zum Ausdruck bringen, dass man sich beim Abhören dieser Musik wie im Paradies fühlt. Die gleiche Platte erschien ein halbes Jahr später als Winter Edition. Darauf neben den zehn Stücken des ersten Albums zwei Versionen von "One And One" (11/96 D 5, 11/96 GB 3), seinem dritten Top-40-Hit, auf dem als Sängerin Maria Nayler zu hören war. Dieses Mal zeigte die Plattenhülle drei Engel im Schnee. Jedenfalls kam die Vermutung auf, dass Robert Miles keine Zierde für eine Plattenhülle ist. Die Musik von Robert Miles fand in den nächsten Monaten enorm viele Nachahmer. Irgendwann jedoch sehnte man sich weniger nach Dreamland, sondern mehr nach Nirvana. Auch noch in den Charts: "Freedom" (11/97 GB 15) im Frankie-Knuckles-Remix mit Kathy Sledge als Sängerin.
Robert starb am 9.5.2017 auf Ibiza an Krebs.

03.05.

Daliah Lavi - * 12.10.1942 - Israelische Schauspielerin und Sängerin, die als Daliah Lewenbuch (Levinbuk) in der Moschaw Shavei Zion geboren wurde - ihre Mutter Ruth, eine Breslauerin, war in den 1930er-Jahren nach Palästina gekommen. Mit 16 spielte sie in dem deutsch/israelischen Film "Blazing Sands" (Brennender Sand) ihre erste Rolle. Das ist der Einstieg ins Filmgeschäft – danach filmt Daliah Lavi in Italien, Frankreich und Deutschland, in London und Hollywood. Mehr als 25 Filme sollen es werden, an der Seite von Gert Fröbe und Kirk Douglas, von Christopher Lee und Lilli Palmer, von Lex Barker und Curd Jürgens, von James Mason und Dean Martin. Nie die ganz großen Rollen, nie die ganz großen Erfolge. Sie spielte mit in Filmen wie "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" (1961), "Old Shatterhand" (1964) oder "Casino Royale" (1967).
1968 feierte Israel den 20. Jahrestages der Staatsgründung – das London Festival Orchester unter der Leitung des Briten Stanley Black produzierte aus diesem Anlass die LP „Israel 20“. Auf dieser LP singt Lavi, begleitet vom Emmanuel Fisher Choir, das populäre hebräische Lied „Yerushala’im shel zahav“ (Jerusalem aus Gold) – das war wohl ihre erste Schallplattenaufnahme.
Die Top-40-Hits als Sängerin: "Liebeslied jener Sommernacht" (6/70 D 19), "Oh, wann kommst du?" (10/70 D 4), "Jerusalem" (6/71 D 26), "Wer hat mein Lied so zerstört, Ma?" (3/71 D 11), "Willst du mit mir gehn" (9/71 D 9), "Ich glaub' an die Liebe" (3/72 D 25), "Meine Art, Liebe zu zeigen" (11/72 D 25), "Wär ich ein Buch" (2/73 D 32), "Es geht auch so" (5/73 D 36), "Nichts haut mich um - aber du" (4/75 D 38) und "Weißt du, was du für mich bist" (6/77 D 12).
Ihre erfolgreichsten Alben: „Liebeslied jener Sommernacht“ (11/70 D-LP 19), "Daliah Lavi" (5/71 D-LP 2), "Willst du mit mir geh'n" (10/71 D-LP 7), „Ich bin Dein Freund“ 5/72 D-LP 12), „Mein Art Liebe zu zeigen“ (2/73 D-LP 23) und „Willst Du mit mir gehn? – Ihre 20 größten Erfolge“ (9/80 D-LP 13) und „C’est la vie – So ist das Leben“ (2008 - D-LP 22).
1977 heiratete sie den Fabrikanten Chuck Gans und zog sich aus dem Musikgeschäft zurück. Wie sie im Jahre 2000 berichtete, hat sie diesen Schritt nie bereut. Sie war sogar der Meinung, dass diese Heirat ihre Rettung war und dass das Showgeschäft sie früher oder später kaputt gemacht hätte. Öffentlicher Ruhm und privates Glück wären kaum miteinander vereinbar. Vor Chuck Gans war sie mit drei anderen Männern verheiratet. Die waren, wie Lavi selbst sagte, immer nur hinter ihrem Geld her gewesen.
Sie starb in Ashville/North Carolina, wo sie ab 1992 lebte.

April

20.04.

Cuba Gooding Sr. - Er war der Leadsänger von >Main Ingredient<. Geboren am 27.4.1944 in New York City. Als er bei der Band den am 4.7.1971 verstorbenen Donald McPherson ersetzte, kam die große Zeit der Gruppe.
Die Top-40-Hits: "Everybody Plays The Fool" (7/72 US 3), "Just Don't Want To Be Lonely" (2/74 US 10, 6/74 GB 27) und "Happiness Is Just Around The Bend" (6/74 US 35).
Sein Sohn Cuba Gooding Jr. (* 2.1.1968) hat sich als Schauspieler durchgesetzt. So spielte er z. B. neben Jack Nicholson in "Besser geht's nicht" (1997).
Cuba Sr. wurde am 20.4.2017 tot in Woodland Hills/Kalifornien in seinem Wagen aufgefunden.

18. oder 19.04.

Frank Dostal - * 16.12.1945 - Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren in Flensburg. 2006 war er 'Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der GEMA' - vorher laut GEMA: Verbrachte die ersten 3 Monate seines Lebens in seiner Geburtsstadt Flensburg in einer Schublade. Wurde dann verlegt nach Hamburg, wo er seitdem vorwiegend lebt. Verließ 1/4 Jahr vor dem Abitur die Schule, um nicht studieren zu dürfen, sondern Rock-Sänger werden zu können. Gewann 1966 als Sänger mit den >Faces< den größten deutschen Beat-Band-Wettbewerb (Prämie: Platten-Deal mit Star-Club Records und die einzige von allen 4 Beatles signierte e-Gitarre). Danach Sänger bei den >Rattles< und später >Wonderland< mit dem Hit „Moscow“ (7/68 D 15). Seit den 70-ern freifliegend tätig als Textdichter (z. B. "Yes Sir, I Can Boogie", "Das Lied der Schlümpfe", "Du, die Wanne ist voll" - diverse Kinder-Musicals etc.) und Producer (Rock, Pop, Jazz, Klezmer). Ehrenamtliche Mitarbeit neben dem AuRa der GEMA im Vorstand von RockCity Hamburg e.V. und im Beirat der GVL. Verheiratet, 2 (leider schon) erwachsene Kinder. Ehefrau Mary war Bassistin der Liverpooler Girl-Beat-Band The Liverbirds und betreibt heute den JA/NEIN Musikverlag.
Frank starb in der Nacht vom 18. auf den 19. April 2017.

11.04.

Banner Thomas -US-Bassist mit >Molly Hatchet<, geboren am 6.9.1954. Er starb nach einem Herzinfarkt.

Jerome Geils - 20.2.1946 - US-Gitarrist, Sänger, Songschreiber und Namensgeber der >J. Geils Band<, die 1967 gegründet wurde. Geboren in New York City als John Warren ‚Jerome‘ Geils. Ihre ersten Platten machten sie 1970. Hits und Millionseller: "Centerfold" (11/81 US 1, 2/82 GB 3, 3/82 D 13) und "Freeze-Frame" (2/82 US 4, 4/82 GB 27, 5/82 D 29).
Geils starb am 11.4.2017.





 

06.04.

David Peel - * 3.8.1942 – US-Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren in Brooklyn/New York City als David Michael Rosario. Er hatte Erfolge mit seiner Band Lower East Side – Peel setzte sich stark für den Marijuanagenuss ein! 1968 erschien das Debütalbum von >David Peel & The Lower East Side<: „Have A Marijihana“ – darauf Titel wie „I’ve Got Some Grass“, „Show Me The Way To Get Stoned” und “I Like Marijuana”. 1972 nahm ihn John Lennon für das Apple-Label unter Vertrag. In seinem Lied „New York City“ sang Lennon: ‚Up come a man with a guitar in his hand / Singing, ‘Have a marijuana if you can’ / His name was David Peel / And we found he was real‘. Von Peel erschien 1972 das Album „The Pope Smokes Dope“. Kommerziell erfolgeich war Peel nicht. Am 31.3.2017 erlitt er einen Herzanfall, von dem er sich nicht wieder erholte. Er starb am 6.4.2017.



 

01.04.

Lonnie Brooks * 18.12.1933 - US-Blues-Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren als Lee Baker Jr. in Dubuisson/Louisiana. Opa spielte Banjo – das wollte der Enkelauch, aber dann entdeckte er die Gitarre – und den Rock’n’Roll, Country und R&B. Clifton Chenier verpflichte ihn für seine >Red Hot Louisiana Band<. Als Guitar Jr. machte er in der zweiten Hälfte der 50er Jahre erste Soloplatten, in den 60ern kam er als Lonnie Brooks. Er spielte in der Band von Jimmy Reed, nahm weitere Singles auf und 1969 erschien bei Capitol Records, wieder als Guitar Jr., mit „Broke An‘ Hungry“ ein erstes Soloalbum.
Lonni starb am 1.4.2017.

März

28.03.

Terry Fischer - US-Sängerin mit den >Murmaids<. Die beiden Schwestern Carol und Terry Fischer und ihre Freundin Sally Gordon aus Los Angeles bildeten kurzfristig, bevor sie ins College gingen, das Trio Murmaids. Ihre Mutter brachte sie zu einer kleinen Plattenfirma, und dort kamen sie unter die Fittiche von Produzent Kim Fowley. Der nahm mit ihnen eine Nummer auf, die der spätere Kopf der Formation Bread, David Gates, geschrieben hatte. Nachdem der Titel fertig war, verschwanden die Mädchen ins College. Wider Erwarten wurde "Popsicles And Icicles" 11/63 US 3) ein Hit. Und noch 2004 waren die drei Murmaids immer noch unterwegs - die Besetzung war Cynthia Perry, Terry Fischer Siegel und Carol Fischer Morell. Terry starb am 28.3.2017.
 

27.03.

Clem Curtis - GB-Sänger, der am 28.11.1940 auf Trinidad geboren wurde. 1967 war Clem Mitbegründer der >Foundations< und deren Leadsänger beim Hit "Baby, Now That I've Found You" (9/67 GB 1, 12/67 US 11, 12/67 D 33). 1968 wurde er durch Colin Young ersetzt.
Clem starb am 27.3.2017.





 

22.03.

Sib Hashian-17.8.1949 - US-Drummer von 1975 bis 1980 bei >Boston<. Geboren in Boston/Massachusetts als John Thomas Hashian. Er starb am 22.3.2017.

18.03.

Chuck Berry - * 18.10.1926 in St. Louis/Missouri als Charles Edward Anderson Berry
Als 1986 in St. Louis sein 60. Geburtstag gefeiert wurde, kamen u. a. Eric Clapton, Keith Richards, Robert Cray, Etta James und Linda Ronstadt zu einem Konzert zu seinen Ehren. Chuck Berry ist zeit seines Lebens ein Geschäftsmann gewesen. Aus diesem Grunde wurde dieses Ereignis als "Hail Hail Rock 'n' Roll" verfilmt. Berry gilt als der Mann, der dem Rock 'n' Roll auf die Beine geholfen hat. Als er 1955 seine ersten Platten aufnahm und mit "Maybellene" (8/55 US 5) einen Hit in den USA hatte, schuf er etwas, was nicht nur die Rock-, sondern auch die Country-Fans mochten. Und gerade die Country-Music-Freunde wussten nicht, dass der Sänger des Liedes ein Farbiger war. Er wurde noch lange nach diesem Erfolg von Clubs im Süden der USA gebucht und dann nicht zum Auftritt zugelassen, weil die Besitzer erst an der Tür feststellten, dass Chuck Berry ja ein Schwarzer war. Über die Schwierigkeiten, die er am Anfang seiner Karriere und in seiner Jugendzeit hatte, hat er in seiner Autobiographie geschrieben. Darin erfährt man, dass er sein Leben und seinen Erfolg voll ausgekostet hat. Das brachte ihn mehrfach ins Gefängnis. In diesem Buch schreibt er auch, welche Begebenheit ihn auf welchen Song gebracht hat. Und da ist natürlich auch von "Johnny B. Goode" die Rede. Man hatte es vorher schon immer vermutet, aber jetzt wurde es Gewissheit: Johnny B. Goode, der Junge vom Lande, trägt autobiographische Züge. Chuck wollte schon in frühester Jugend ein geachteter Gitarrenspieler werden und übte sich die Finger wund. Es ist die Geschichte eines Jungen, der es schließlich zu 'Fame and Fortune' brachte. Zuerst sollte die Zeile heißen 'a colored boy named Johnny B. Goode', aber dann hatte er doch Angst, die weißen Fans würden das nicht mögen, und machte aus 'colored' 'country'. Als "Johnny B. Goode" auf den Markt kam, war Chuck Berry bereits ein gemachter Mann und hatte Titel wie "Roll Over Beethoven" oder "Sweet Little Sixteen" in die Hitparaden gebracht. Kaum einer der großen Rock- und Beatmusiker Anfang der 60er Jahre nannte nicht Chuck Berry als sein großes Vorbild. Ob Beatles oder Rolling Stones - sie spielten in ihren Anfangstagen Titel von ihm auch auf Platte nach. Was irgendwann ob seiner vielen erfolgreichen Songs in Vergessenheit geraten ist: Chuck Berry war ein einflußreicher Gitarrist. So spielen wie er, das wollten John Lennon, Keith Richards oder Eric Clapton. Im Februar 1985 bekam er einen Grammy für sein Lebenswerk. In der Laudatio hieß es, er sei einer der einflußreichsten und kreativsten Köpfe in der Geschichte der amerikanischen Populärmusik, ein Komponist und Künstler, dessen Talent wesentlich zur Entwicklung des Rock 'n' Roll zu einer der wichtigsten Musikrichtungen beigetragen hat. Als 1986 die Rock 'n' Roll Hall of Fame eröffnet wurde, gehörte Chuck Berry zu den ersten, die aufgenommen wurden. Mitte 1989 wurde in St. Louis - ähnlich wie in Hollywood - ein Walk of Fame eingerichtet, und Chuck befand sich unter den ersten 10, die dort gewürdigt wurden. Auch in den 90er Jahren spielte Chuck Berry regelmäßig und war weltweit auf Tournee. Im September 1995 spielte er bei einem Benefizkonzert für die Rock 'n' Roll Hall of Fame in Cleveland. Er wurde begleitet von Bruce Springsteen und der E-Street Band.
Die weitere Top-40-Erfolge: "Roll Over Beethoven" (6/56 US 29, 11/63 D 31), "School Day" (4/57 US 3, 7/57 GB 24), "Rock & Roll Music" (11/57 US 8), "Sweet Little Sixteen" (2/58 US 2, 4/58 GB 16), "Johnny B. Goode" (4/58 US 2), "Carol" (8/58 US 18), "Almost Grown" (3/59 US 32), "Back In The U.S.A." (6/59 US 37) mit der B-Seite "Memphis Tennessee", "Let It Rock/Memphis Tennessee" (10/63 GB 6), "Go Go Go" (7/63 GB 38), "Run Rudolph Run" (12/63 GB 36), "Nadine (Is It You?)" (2/64 GB 27, 3/64 US 23), "No Particular Place To Go" (5/64 US 10, 5/64 GB 3), "You Never Can Tell" (8/64 US 14, 8/64 GB 23), "Promised Land" (1/65 GB 16) "My Ding-A-Ling" (8/72 US 1, 10/72 GB 1, 11/72 D 40) und "Reelin' & Rockin'" (12/72 US 27, 2/73 GB 18). Sein größter Hit "My Ding-A-Ling" hatte mit Rock 'n' Roll allerdings recht wenig zu tun. Dieser Titel und der Nachfolger waren beide am 3.2.1972 beim Lanchester Arts Festival in Coventry/Großbritannien aufgenommen worden. Begleitet wurde er von der damaligen Besetzung der >Average White Band<.
Seine erfolgreichsten Alben waren "Chuck Berry" (5/63 GB-LP 12), "Chuck Berry On Stage" (8/63 US-LP 29, 10/63 GB-LP 6), "More Chuck Berry" (12/63 GB-LP 9), "His Latest And His Greatest" (5/64 GB-LP 8), "You Never Can Tell" (10/64 GB-LP 18), "The London Chuck Berry Sessions" (6/72 US-LP 8) und "Motorvatin'" (2/77 GB-LP 7).
Seinen 75. Geburtstag feierte er in St. Louis im Club Pageant mit 1500 Gästen. Denen rief er von der Bühne aus zu: 'Ihr sucht euch aus, was ihr hören wollt, und ich spiele es'. Im Vorprogramm hatte Little Richard gespielt. Wieder so ein Abend, an dem man gerne dabei gewesen wäre. Bei dieser Gelegenheit kündigte er an, Mitte 2002 ein neues Album veröffentlichen zu wollen- es erschien als "Cuck Berry - In Concert". Im Mai 2003 tourte er durch die USA, im Juli 2003 gab er zwei Gastspiele in Frankreich. Am 23.6.2005 gab er ein umjubeltes Konzert im Argosy Casino in Chicago. Ab dem 4.11.2005 spielte er für einige Tage in Deutschland - er trat in der 'Fabrik' in Hamburg, im 'Tempodrom' in Berlin, in Münster in der 'Münsterland-Halle', in Bonn in der 'Beethoven Halle' und Bremerhaven in der 'Stadthalle' auf.
John Lennon einst: 'Wenn man dem Rock'n'Roll einen anderen Namen geben will, nenne ihn einfach Chuck Berry'.
Chuck starb am 18.3.2017.

16.03.

James Cotton - * 1.7.1935 - US-Bluessänger, Gitarrist, Mundharmonikaspieler und Songschreiber, geboren in Tunica/Mississippi. 1954 nahm er seine ersten Platten für Sun Records auf, von 1955 bis 1966 war er in der Band von Muddy Waters. Danach gründete er seine eigene Bluesband und nahm Platten als Solist oder als Begleitmusiker auf - ein Hit wollte ihm nie gelingen.
Er starb am 16.3.2017.




 

10.03.

Joni Sledge - * 13.9.1956 - US-Sängerin mit >Sister Sledge<. Geboren in Philadelphia/Pennsylvania als Joan Sledge. Sie sang die Leadstimme auf Songs wie "Lost In Music" und "Easier To Love".
Die vier leiblichen Schwestern nahmen 1971 erstmals als Sister Sledge Platten auf. Danach arbeiteten sie als Hintergrundsängerinnen, und 1975 hatten sie ihre erste Hitnotierung mit "Love Don't You Go Through No Changes On Me".
Die Top-40-Hits der Schwestern: "Mama Never Told Me" (6/75 GB 20), "He's The Greatest Dancer" (2/79 US 9, 3/79 GB 6), "We Are Family" (4/79 US 2, 5/79 GB 8, 7/79 D 26, 11/84 RE-GB 33, 1/93 RE-GB 5), "Lost In Music" (8/79 GB 17, 9/84 RE-GB 4, 11/84 D 18, 3/93 RE-GB 14), "Got To Love Somebody" (1/80 GB 34), "All American Girls" (4/81 D 27), "My Guy" (1/82 US 23), "Thinking Of You" (5/84 GB 11, 6/93 RE-GB 17) und "Frankie" (6/85 GB 1, 7/85 D 13).
Die erfolgreichsten Alben waren "We Are Family" (2/79 US-LP 3, 5/79 GB-LP 7), "When The Boys Meet The Girls" (6/85 GB-LP 19) und "The Very Best Of Sister Sledge 1973 - 1993" (2/93 GB-LP 19).
Anfang 1993 standen sie mit Remixversionen ihrer Hits "We Are Family", "Lost In Music" und "Thinking Of You" jeweils unter den ersten 20 in GB. Kathy war als Sängerin auf der Nummer "Freedom" (11/97 GB 15) von Robert Miles zu hören.
Joni starb aus bisher ungeklärten Gründen in ihrem Haus in Phoenix/Arizona am 10.3.2017.

06.03.

Richie Adams - * 15.12.1945 – US-Sänger und Songschreiber, geboren in Brooklyn/New York City als Richard Adam  Ziegler. Er war der Leadsänger der >Fireflies<, deren größter Hit "You Were Mine" war. Adams schrieb für Bobby Lewis "Tossin' And Turnin'" (4/61 US 1), für Engelbert "After The Lovin'" " (10/76 US 8) und etliche Titel für >Toomorrow<, die erste Band von Olivia Newton-John.
Nadem er 1960 die Fireflies verlassen hatte, veröffentlichte er in den nächsten 20 Jahren etliche Soloplatten
Er starb am 6.3.2017.

Hurshel Wiginton - *28.1.1938 – US-Sänger, geboren in Hamilton/Alabama als Hurshel Wayne Wiginton. Er war Mitglied der Gesangsgruppe >Nashville Edition<, die auf rund 12.000 Plattenaufnahmen zu hören waren, die zwischen 1960 und 1990 aufgenommen wurden – darunter von Dolly Parton "I Will Always Love You", Lynn Anderson “Rose Garden”, Freddie Hart “Easy Lovin’”, Dottie West "Country Sunshine" und „Wonder Of You“ mit Elvis Presley. Sie sangen auf Platten von Hank Williams Jr., George Jones, Brenda Lee, Tammy Wynette, Ronnie Milsap, Waylon Jennings, Eddy Arnold, Mel Street, Gary Stewart, Gene Watson, Johnny Cash, Hank Snow, Charlie Rich, Johnny Paycheck, Tom T. Hall, Merle Haggard, Henry Mancini, Bobby Goldsboro, Nancy Sinatra, Dave Loggins, Tommy James und Bobby Vinton – Hurshel war immer die Bass-Stimme.
Nachdem er 1956 die Schule abgeschlossen hatte, fand er Arbeit in der Musikszene von Florence und Muscle Shoals/Alabama – hier sang er z.B. Background auf dem Percy Sledge Hit "When A Man Loves A Woman"). 1965 zog er nach Nashville.
Er starb im Hause seiner Tochter nach längerer Krankheit in Carthage/Tennessee am 6.3.2017.

04.03.

Valerie Carter - * 5.2.1953 – US-Sängerin und Songschreiberin, geboren als Valerie Gail Zakian Carter in Winter Haven/Florida. Sie veröffentliche vier Soloalben, ein Livealbum und eine Hitzusammenstellung – trotzdem war sie nur erfolgreich als Backgroundsängerin vieler großer Stars, wie z. B. Linda Ronstadt, Don Henley, Glenn Frey, Ann Murray, Christopher Cross, Little Feat, Jackson browne, Outlaws, James Taylor.
Carter schrieb Lieder für Judy Collins ("Cook With Honey", 1973 auf dem Album „True Stories And Other Dreams“), Jackson Browne ("Love Needs a Heart", 1977 auf „Running On Empty“) und Earth, Wind & Fire ("Turn It Into Something Good", 1980 auf „Faces“).
Sie starb am 4.3.2017
 

03.03.

Tommy Page erhängte sich angeblich - Tommy Page * 24.5.1969 - US-Sänger und Songschreiber, geboren in Glen Ridge/New Jersey als Thomas Alden Page. Mit "A Shoulder To Cry On" (2/89 US 29) hatte er seine erste Hitnotierung. Es folgte der Riesenhit: "I'll Be Your Everything" (2/90 US 1) - möglich, dass der Erfolg der Tatsache zu verdanken war, dass drei Mitglieder der >New Kids On The Block< die Background Vocals sangen.
Nach weiteren, nicht mehr so erfolgreichen Veröffentlichungen, arbeitete er bei Warner Brothers und begleitete und förderte die Karrieren von z.B. Michael Bublé, Alanis Morrisette, Josh Groban und Green Day. Dann wurde er Herausgeber des Billboard und nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit dann bei Pandora Internet media/news der ‚Head of Music Partnerships‘.
2015 erschien mit "I Break Down 2015" eine langsamere Version eines 1990 veröffentlichten Titels, Mitte 2016 erschien eine CD mit seinen schönsten Balladen als „My Favorites“. Die konnte man nur über seine Website beziehen.
Er beging Selbstmord und erhängte sich angeblich.

Jim Fuller - * 27.6.1947 – US-Gitarrist und Songschreiber mit den >Surfaris<, geboren in Monrovia/Kalifornbien – er galt als der ‚Godfather of Surfmusic‘.
Die Teenager-Surfband kam aus Glendora/Kalifornien. Ihre selbstgeschriebene Nummer "Wipe Out" (6/63 GB 5, 6/63 US 2, 10/63 D 46, 7/66 RE-US 16) mit der B-Seite "Surfer Joe" kam Mitte 1963, als Surf Music à la Beach Boys und Jan & Dean gerade sehr populär war, in die Charts. Die Instrumentalnummer "Wipe Out" wurde drei Jahre später noch einmal veröffentlicht und erreichte immerhin die Top 20. Die Nummer beginnt mit dem ansteckenden und hämischen Lachen von Dale Smallins, dem damaligen Manager der Band. Hämisch ist das Lachen deshalb, weil wieder einmal jemand beim Surfen vom Brett gefallen ist. Wipe out ist die obligate Bezeichnung der Surfer für jemanden, der das Gleichgewicht auf dem Brett verloren hat. Ansonsten gelang den Surfaris kein weiterer Top-40-Hit mehr. Das erfolgreichste Album der Band hieß ebenfalls "Wipe Out" (8/63 US-LP 15). Nach einigen Umbesetzungen fiel die Formation auseinander.
Jim starb in seiner Heimatstadt am 3.3.2017.

Lyle Ritz - * 10.1.1930 – US-Saitenspieler, geboren in Cleveland/Ohi als Lyle Joseph Ritz. Er war als Mitglied der ‚Wrecking Crew‘ von den 60er bis in die 80er Jahre an sehr vielen Hits als Studiomusiker beteiligt. 2007 wurde er in das ‚ Ukulele Hall of Fame Museum‘ aufgenommen.
Lyle starb am 3.3.2017 in Salem/Oregon.

Februar

19.02.

Larry Coryell - * 2.4.1943 - US-Jazz-Rock-Gitarrist und Songschreiber der Sonderklasse, geboren in Galveston/Texas. Er machte als Solist oder mit >Eleventh House< hervorragende Langspielplatten. Sritzname ‚Godfather of Fusion‘.  Als Inspitation für sich und sein Gitarrenspiel nannte er Chet Atkins und Chuck Berry, aber auch John Coltarne und Wes Montgomery. Allerdings wurde er laut eigenen Aussagen auch beeinflußt durch die Beatles, Byrds und Bob Dylan. Er starb am 19.2.2017 in einem Hotel in New York City friedlich im Schlaf. Er hatte am 17. und 18.2. zwei Konzerte im New Yorker Club ‚Iridium‘ gegeben.  
 

17.02.

Peter Skellern ist gestorben - * 14.3.1947 - GB-Sänger, Pianist und Songschreiber, geboren in Bury/Greater Manchester. Peter studierte in den 60er Jahren Piano an der Guildhall School of Music & Drama - 1968 war er Konzerpianist, was ihm offensichtlich wenig brachte. Er schloss sich als Sänger und Songschreiber einer Popgruppe an, die >March Hare< hieß. Als >Harlan County< machten sie ein Country-Pop-Album, das kein Erfolg wurde - 1971 trennten sie sich. Aber damit hatte Peter seine ersten Schritte in Richtung Pop-Karriere getan.
Anfang der 70er Jahre arbeitete Peter, inzwischen verheiratet und Vater von zwei Kindern, als Hotelportier in Shaftsbury/Dorset. In einer Pizzabar in Soho spielte er außerdem Piano und zwischendurch durfte er verschiedene Plattenaufnahmen anderer Künstler als Keyboarder begleiten. Er schrieb weiter an eigenen Liedern und schaffte schließlich den Durchbruch mit der von ihm selbst komponierten Nummer "You're A Lady" (9/72 GB 3, 11/72 D 23). Ein weiterer Top-40-Hit für ihn war "Hold On To Love" (3/75 GB 14). Drei Jahre lang arbeitete er in den 70er Jahren für die Sendung "Stop The Week" bei Radio 4.
1982, bei einem Auftritt bei der Royal Variety Performance, lernte er den Sänger, Texter und Pianisten Richard Stilgoe, der auch an den Musicals "Cats", "Starlight Express" und "Phantom der Oper" mitarbeitete, kennen. Die beiden beschlossen spontan eine Zusammenarbeit, die sich bis in das 21. Jahrhundert fortsetzte und sie um den ganzen Erdball führte. Außerdem arbeitete Peter in den 80er Jahren für BBC TV, schrieb TV-Melodien ("Flesh & Blood", The Life And Times Of Henry Pratt", "Me And My Girl" und "The Local") und Musicals für Kinder wie z. B. "Trolls" (1991), "Poles Apart" (1995) und "The Magic Tree" (1996).
1983 gründete er zusammen mit Julian Lloyd Webber (dem jüngeren Bruder von Andrew Lloyd), Mary Hopkin und Bill Lovelady die Formation >Oasis<, die es jedoch nicht zu Hitparadenruhm brachte. Das erfolgreichste Album war "Oasis" (4/84 GB-LP 23).
Bill Lovelady hatte als Solist vorher den Hit "Reggae For It Now" (8/79 GB 12).
Peter starb am 17.2.2017 an den Folgen eines Gehirntumors.

12.02.

Al Jarreau ist gestorben. * 12.3.1940 -US-Sänger und Stimmartist, geboren als Alwin Lopez Jarreau in Milwaukee/Wisconsin. Der studierte Psychologe (University of Iowa) gewann viermal den Grammy als bester Jazz-Vokalist. Der studierte Psychologe (University of Iowa) gewann dreimal den Grammy als bester Jazz-Vokalist – aber auch Grammys in den Sparten Pop und Rhythm and Blues:
1978 - Beste Gesangsdarbietung – Jazz, „Look To The Rainbow“.
1979 – Beste Gesangsdarbietung – Jazz, „All Fly Home“.
1981 – Beste Aufnahme für Kinder – „In Harmony. A Sesame Street Record“. Zusammen mit anderen Künstlern.
1982 – Beste männliche Gesangsdarbietung – Pop, „Breakin’ Away“.
1982 - Beste männliche Gesangsdarbietung – Jazz, „(Round, Round, Round) Blue Rondo a La Turk“.
1983 – Beste männliche Gesangsdarbietung – Rhythm and Blues, „Heaven And Earth“.
2007 – Beste traditionelle Gesangsdarbietung – Rhythm and Blues, „God Bless The Child“. Zusammen mit George Bneson und Jill Scott.
Er gilt als der einzige Künstler, der in diesen drei unterschiedlichen Musikrichtungen Frammy Awards bekommen hat: Jazz, Pop und Rhythm & Blues.
Top-40-Hits: "We're In This Love Together" (8/81 US 15), "Mornin'" (3/83 US 21, 5/83 GB 28), "Trouble In Paradise" (7/83 GB 36) und "Moonlighting Theme" (3/87 GB 8, 5/87 US 23) aus der TV-Serie 'Moonlighting' (bei uns hieß die Serie 'Das Model und der Schnüffler') mit Bruce Willis.
Seine erfolgreichsten Alben waren "Breakin' Away" (8/81 US-LP 9), "Jarreau" (4/83 US-LP 13, 4/83 GB-LP 39, 5/83 D-LP 25) und "L Is For Lover" (9/86 D-LP 7).
Er starb am 12.2.2017.

07.02.


Svend Asmussen * 28.2.1916 - Dänischer Geiger und Komponist, geboren in Kopenhagen. Bis 1961 war er mit der Gruppe Swe-Danes und Alice Babs für viele Jahre auf Tournee. Auch danach hat er noch häufig mit Alice Babs gearbeitet. Er machte auch Platten mit Toots Thielemans, Stephane Grappelli und Jean-Luc Ponty, spielte mit Benny Goodman, Fats Waller, Josephine Baker und Duke Ellington. Er starb am 7.2.2017.

05.02.

Sonny Geraci * 22.11.1947 - US-Sänger mit den >Outsiders< und >Climax<, der sich auch unter dem Pseudonym Peter Emmett versuchte, geboren in Cleveland/Ohio. Ab 1966 waren die Outsiders erfolgreich. Das Jahr begann mit "Time Won't Let Me" (2/66 US 5). Weitere Hits waren "Girl In Love" (5/66 US 21), "Respectable" (8/66 US 21) und "Help Me Girl" (10/ 66 US 37) - danach wurde die Band nicht mehr in den Charts verzeichnet.
Ab 1971 kam Sonny dann mit Climax - die Ballade "Precious And Few" (1/72 US 3) wurde ein Millionseller. Bereits die zweite Single der Gruppe markierte das Ende ihres Hitparadendaseins. Trotzdem hielt Geraci die Gruppe mehr aus Spaß an der Freude weiterhin aufrecht.
1983 kam er als Peter Emmett und veröffentlichte das Album „The Peter Emmett Story“, 2002 wurde er als Ersatz für Rob Grill Leadsänger der >Grass Roots<. 2007 war er wierder als >Sonny Geraci & The Outsiders< unterwegs, 2012 erlitt er einen Gehirnschlag und war danach ein Pflegefall.
Er starb am 5.2.2017.

04.02.

Steve Lang * 24.3.1949 - Kanadischer Bassist mit >April Wine<, geboren in Montreal. Er starb am 4.2.2017.

Januar 2017

31.01.

Deke Leonard* 18.12.1944 - GB-Gitarrist und Songschreiber. Richtiger Vorname Roger, geboren in Llanelli/Wales. Er spielte bei etlichen Bands mit, bis er 1968 >Man< gründete, die bis 1976 bestanden. Zwischendurch (von 1972 bis 1974) und danach versuchte sich Deke als Solist und Studiomusiker. 1983, zum 25jährigen Jubiläum des Londoner Marquee Clubs, nahm Man noch einmal eine Live-Platte auf. Er starb am 31.1.2017


John Wetton* 12.6.1949 - GB-Bassist, Sänger und Songschreiber, geboren als John Kenneth Wetton in Willington/Derbyshire, aufgewachsen in Bournemouth/Dorset. Er war bei >Mogul Trash<, >Family<, >King Crimson<, >Uriah Heep<, >Roxy Music< >UK<, >Wishbone Ash< und ab 1981 als Leadsänger bei >Asia< - Top-40-Hits: "Heat Of The Moment" (4/82 US 4, 7/82 D 7), "Only Time Will Tell" (7/82 US 17), "Don't Cry" (7/83 US 10, 8/83 GB 33) und "The Smile Has Left Your Eyes" (10/83 US 34).
Die erfolgreichsten Alben für Asia waren "Asia" (4/82 US-LP 1 - vierfach Platin -, 4/82 GB-LP 11, 5/82 D-LP 6) und "Alpha" (8/83 US-LP 6, 8/83 GB-LP 5, 8/83 D-LP 11). Ab 1987 spielte er mit Phil Manzanera als >Wetton/Manzanera<.
John starb am 31.1.2017 nach einer längeren Kreberkrankung.

28.01.

Bobby Freeman
* 13.6.1940 - 1940 - US-Sänger und Songschreiber, geboren in Oakland/Kalifornien. Im Alter von 14 Jahren wurde er Mitglied bei den >Romancers<, ab 1957 bei den >Vocaleers<. Erfolgreich war er aber erst als Solist - seine Top-40-Hits: "Do You Want To Dance" (5/58 US 5), "Betty Lou Got A New Pair Of Shoes" (8/58 US 37), "(I Do The) Shimmy Shimmy" (8/60 US 37) und "C'mon And Swim" (7/64 US 5).
Seine Komposition "Do You Want To Dance" wurde von vielen anderen Interpreten aufgenommen - z. B. von Cliff Richard, Del Shannon, den Beach Boys, den Mamas & Papas, Bette Midler und den Ramones.
Er starb am 28.1.2017.in seinem Haus in Anson/Texas.

25.01.

Björn Thelin* 27.6.1942 - Schwedischer Bassist in der Ur-Besetzung der >Spotnicks<, geboren am 27.6.1942.

Butch Trucks* 11.5.1947 - US-Drummer mit den >Allman Brothers< bis in die 90er Jahre, geboren am 11.5.1947. Er schoss sich vor den Augen seiner Frau im gemeinsamen Has in West Palm Beach/Florida in den Kopf.

22.01.

Jaki Liebezeit * 26.5.1938 - Schlagzeuger mit >Can< und später gesuchter Studiomusiker,geboren in Dresden. Zuerst im Bereich Jazz zu Hause, war er 1968 Gründungmitglied bei Can – ab 1978 arbeitete er verstärkt als Studiomusiker bei z.B. der >Zeltinger Band<, Michael Rother, Gianna Nannini, >Eurythmics<, >Depeche Mode<, Pascal Comelade oder Brian Eno. Er hatte auch Anteil an den großen Erfolgen von Joachim Witt, so spielte er z.B. auf dessen Hit „Goldener Reiter“ mit. Liebezeit begleitete Witt mit anderen Musikern wie Helmut Zerlett, Harald Gutowski und Harald Grosskopf.
Weitere Projekte: >Drums Off Chaos<, >Club Off Chaos<, gemeinsam mit dem Musiker und Produzenten Burnt Friedman die Alben „Secret Rhythms“, „Secret Rhythms II“ und „Secret Rhythms III“, mit >Phillip Boa & The Voodooclub<, >Schiller<.
Zu seiner rhythmischen Auffassung sagte er: ‚Du musst monoton spielen, also immer wieder das gleiche, den gleichen rhythmischen Zyklus wiederholen, wiederholen, wiederholen. Dann entsteht Groove.‘ Oder wie es der Can-Kollege Holger Czukay formulierte: ‚Jaki spielt wie eine Maschine. Bloß besser.‘
Er starb am 22.1.2017 nach einer Lungenentzündung.

Overend Watts* 13.5.1947 -GB-Bassist, Sänger und Songschreiber mit >Mott The Hoople< und >British Lions<, geboren am 13.5.1947. Er starb an Kehlkopfkrebs.

21.01.

Walter 'Junie' Morrison

 - 2017 – US-Multi-Instrumentalist, Sänger, Songschreiber und Produzent der Ohio Players, der auch mit Funkadelic arbeitete. Er starb im Alter von 62 Jahren.

20.01.

Ronald Mundy* 20.4.1940 -US-Sänger, Tenor mit den >Marcels<, Spitzname ‚Bingo, geboren in Pittsburgh. Die Doo-Wop-Formation bestand in ihren Anfangstagen 1959 aus drei schwarzen und zwei weißen Mitgliedern – ihre Vorbilder waren Harptones, Cadillacs und Spaniels. Ihr Gruppenname bezog sich auf einen in jenen Tagen populären Haarstil – in den 2010 er war der wieder populär: Haare links und rechts abrasieren und oben lang nach hinten kämmen. Im Frühjahr 1961 veröffentlichten sie eine neue Version eines Songs, den Paul Rodgers und Lorenz Hart 1934 geschrieben hatten: "Blue Moon" (3/61 US 1, 4/61 GB 1, 6/61 D 13). Das Stück hatten die Marcels angeblich lediglich als Joke aufgenommen. Ob sich Rodgers und Hart "Blue Moon" so vorgestellt haben, wie die Marcels es nun sangen, kann man bezweifeln. Nachdem die Platte Spitzenreiter in den USA und GB war, verließen Dick und Gene die Band und wurden durch Allen Johnson, Freds Bruder, und Walt Maddox ersetzt. Mit diesen beiden gelang der Gruppe im Herbst 1961 ein weiterer Top-10-Erfolg: "Heartaches" (10/61 US 7), 1931 ein Hit für Guy Lombardo, 1947 Spitzenreiter in den USA mit Ted Weems. Immer noch in demselben Jahr, 1961, verließ der erste Tenor, Mundy, die Band, und damit fiel sie in die Bedeutungslosigkeit zurück. Er wurde Busfahrerfür das Port Authority of Allegheny County und ging 25 Jahre später in Rente.
Mundy starb am 20.1.2017 nach einer Lungenentzündung im Allegheny General Hospital in Pittsburgh.
Joey Powers*7.12.1934 – US-Sänger, geboren in Washington/Pennsylvania als Joseph Ruggiero. Zunächst hatte Powers es mehr mit dem Sport: Er arbeitete kurze Zeit als Lehrer für Ringen an der Universität von Ohio und produzierte die 'John Hill's Exercise Show'. Perry Como, der ebenfalls aus Canonsburg kam und mit der Familie Powers befreundet war, verschaffte Joey einen Plattenvertrag.
Seine ersten Platten machte er Ende der 50er Jahre als Joey Rogers. Ab 1962 kam er als Joes Powers - und unter diesem Namen gelang ihm lediglich der Hit "Midnight Mary" (11/63 US 10).
Joey starb am 20.1.2017.

13.01.

Richie Ingui - US-Sänger mit den Soul Survivors. Die Band hatten er und die Brüder Charlie und Kenny Jeremiah 1964 als Dedications gegründet, 1965 änderten sie den Namen in Soul Survivors. Gamble/Huff hatten für die weiße Garagen-Rock-Band aus New York den Titel "Expressway To Your Heart" (9/67 S 4) geschrieben. Nach "Explosion In Your Soul" (12/67 US 33) fiel die Band auseinander, um 1972 aber noch einmal zusammenzukommen. Erfolge brachte das keine mehr. Kenneth Jeremiah kam später mit Shirley Goodman in Shirley & Company zusammen. Ingui starb am 13.1.2017

11.01.

Tommy Allsup

* 24.11.1931 - US-Gitarrist und Songschreiber, geboren in Owasso/Oklahoma. Seine Karriere begann er 1949 mit den >Oklahoma Swingbillies<. 1958 traf er in den Studios von Norman Petty in Clovis/New Mexico auf Buddy Holly - der bat ihn, Gitarrist in der Nachfolgeband der >Cricketts< zu werden. Allsup schlug ein und wurde neben Waylon Jennings am Bass und Carl Bunch am Schlagzeug die neue Begleitgruppe von Holly.
Er sollte am 3.2.1959 mit Holly zum nächsten Auftrittsort fliegen, warf dann aber mit Ritchie Valens eine Münze um den Sitzplatz und verlor - und behielt sein Leben. Der 3.2.1959 ist bekanntlich 'The Day The Music Died'. Nach dem Tod von Holly zog Allsup nach Hollywood und wurde Sessiongitarrist bei Liberty Records. Später wurde er Produzent für die Firma, zog dann 1968 nach Nashville und managte Metromedia/news Records. Nebenher spielte er mit den Top-Namen von Nashville – z.B. Roy Orbison und Willie Nelson - und produzierte sie auch. Außerdem betrieb er ab 1979 eine Zeit lang den Nightclub ‚Heads Up Saloon‘ in Dallas, benannt nach dem Münzwurft 1959, der ihm das Leben rettete.
2007 lebte er in Azle/Texas und betrieb dort seine eigenen 'Common Ground Studios'. Ende 2016 trat sein Sohn bei der NBC-TV-Sendung ‚The Voice‘ an.
Er starb am 11.1.2017.

10.01.

Buddy Greco

* 14.8.1926 - US-Komponist, Arrangeur, Jazz-Pianist und Sänger, der mit richtigem Vornamen Armando heißt und in Philadelphia geboren wurde. Bereits 1931 trat er als Sänget und Pianist im Radio auf, 1948 hatte er mit "Ooh Look-A There, Ain't She Pretty" (12/47 US 15) einen Millionseller. Kurz darauf wurde er Sänger in der Band von Benny Goodman, in der er sich auch als Pianist betätigte. Hit: "It Isn't Fair" (4/50 US 13).
Weite Top-40-Hits: „I Ran All The Way Home“ (11/51 US 30), „“I’ll Always Love You Some“ /3/5 US 27), „You’re Driving Me Crazy (What Did I Do)“ (6/53 US 26), „Don’t Say Goodbye“ (10/53 US 53) und, zusammmen mit Johnny Desmond & Alan Dale, „East Side, West Side“ (5/54 US 28).
1960 wird er mit seinem eigenen Orchester und dem Millionseller "The Lady Is A Tramp" (7/60 GB 26) in den Hitparaden aufgeführt.
Er starb am 10.1.2017

08.01.

Peter Sarstedt
10.12.1941 - GB-Gitarrist, Sänger und Songschreiber, geboren in Neu Dehli/Indien als Peter Eardley Sarstedt. 1954 zog er mit seinen Eltern und seinen Geschwistern nach England. In der Begleitband seines älteren Bruders Richard, der als Eden Kane Anfang der 60er Jahre erfolgreich war, spielte er Bass. Ende der 60er Jahre versuchte sich Peter als Solist und hatte insgesamt zwei Hitnotierungen mit "Where Do You Go To My Lovely?" (2/69 GB 1, 4/69 D 9) und "Frozen Orange Juice" (6/69 GB 10). Sein erfolgreichstes Album hieß "Peter Sarstedt" (3/69 GB-LP 8). Weitere Versuche, Hits zu landen, schlugen fehl. Auch ein Zusammenschluss der Brüder Richard, Clive und Peter als >Sarstedt Brothers< brachte nichts. Peter starb am 8.1.2017 an PSP (einer degenerative Erkrankung des Gehirns).

06.01.

Sylvester Potts - US-Sänger mit den >Contours<. Er sang mit auf den Hits "Do You Love Me" (#3-1962 und #11-1988), "Can You Do It" (#41-1964) und "Shake Sherry" (#43-1963). Er starb am 6.1.2017 in einem Krankenhaus in Detroit an den Folgen von Krebs und Alzheimer's Disease. Er wurde 78 Jahre alt.


Die verstorbenen Musiker 2016

 

Dezember 2016

28.12.

Knut Kiesewetter
 - 2016 - Sänger, Songschreiber und Produzent, geboren am 13.9.1941. Er starb in seinem Haus in Garding/Nordfriesland an Krebs.

Debbie Reynolds
- 2016 - US-Schauspielerin und Sängerin, geboren am 1.4.1932. Debbie starb am in einem Krankenhaus in Los Angeles – nur einen Tag nach dem Tod ihren Tochter Carrie, die am 27.12. in einem Krankenhaus in Los Angeles starb.

25.12.

George Michael
 - 2016 - GB-Sänger und Songschreiber, geboren am 25.6.1963.

Alphonse Mouzon
 - 2016 - US-Jazz-Drummer, Keyboarder, Komponist und Sänger, geboren am 21.11.1948.

24.12.

Rick Parfitt
- 2016 - GB-Gitarrist, Sänger und Songschreiber, geboren am 12.10.1948. Seine Familie und das Managment veröffentlichte folgendes Statement: ‚He died in hospital in Marbella, Spain as a result of a severe infection, having been admitted to hospital on Thursday evening following complications to a shoulder injury incurred by a previous fall. This tragic news comes at a time when Rick was hugely looking forward to launching a solo career with an album and autobiography planned for 2017 following his departure from Status Quo’s touring activities on medical advice.‘

12.12.

Mark Fisher
- 2016 - GB-Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 3.12.1959.

Jim Lowe
 - 2016 - US-Sänger, Pianist, Songschreiber und DJ, geboren am 7.5.1923. Er starb nach langer Krankheit in seinem Haus in East Hampton, Long Island, New York

07.12.

Leonard Cohen
- 2016 - Kanadischer Sänger und Songschreiber, geboren 20.9.1934. Cohen starb in seinem Haus in Los Angeles.

Greg Lake
 - 2016 - GB-Bassist, Gitarrist, Sänger und Songschreiber, geboren am 10.11.1947. Er starb in London an Krebs.

November 2016

25.11.

Colonel Abrahms –
- 2016 - US-Sänger, Gitarrist, Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 25.5.1949.

18.11.

Sharon Jones
 - 2016 - US-Soul/Funk-Sängerin, geboren am 4.5.1956. Sie starb an Cooperstown/New York an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

16.11.

Mentor Williams
- 2016 - US-Songschreiber und Produzent, geboren am 11.6.1946. Er starb in seinem Haus in Taos/New Mexico an Lungenkrebs.

15.11.

Mose Allison
 - 2016 - US-Gitarrist, Sänger, Pianist, Trompeter und Songschreiber, geboren am 11.11.1927. Mose starb 4 Tage nach seinem 89. Geburtstag in seinem Haus in Hilton Head/South Carolina.

13.11.

Leon Russell
 - 2016 - US-Multi-Instrumentalist, Songschreiber und Sänger, geboren am 2.5.1942. Er starb in Nashville/Tennessee an den Folgen einer schweren Herzoperation.

09.11.

Al Caiola
 - 2016 - US-Gitarrist, Songschreiber und Orchesterchef, geboren am 7.9.1920. Er starb in Allendale/New Jersey.

07.11.

Jimmy Young
- 2016 - GB-Sänger, der 1949 als Profi begann. Geboren am 21.9.1921.

04.11.

Eddie Harsch
- 2016 - Kanadischer Keyboarder mit >Black Crows<, geboren am 27.5.1957.

03.11.

Kay Starr
 - 2016 - US-Sängerin, geboren am 21.7.1922. Sie starb in ihrem Haus in Beverly Hills an Alzheimer.

Oktober 2016

28.10.

John Zacherle
 - 2016 - * 26.9.1918 - US-TV-Moderator, der in den 50er Jahren bei einer Fernsehstation seiner Heimatstadt Philadelphia/Pennsylvania Horrorfilme präsentierte, geboren als John Zacherley. Schnell hatte er den Spitznamen 'The Cool Ghoul'. "Dinner With Drac Part 1" (3/58 US 6) katapultierte Zacherle in die Pop-Hitparaden. Es blieb bei diesem einen Hit. Als DJ war er erfolgreich in Philadelphia beim Sender WNEW-FM und in New York bei WPLJ-FM. Auch als TV-Personality hatte er Erfolg. Er starb am 28.10.2016.

25.10.

Paul Vincent
 - 2016 - Geboren am 1.12.1950 - Gitarre, Sänger, Produzent und Songschreiber, geboren in Bergheim/Erft. Paul spielte u.a. mit >Doldinger's Motherhood<, Giorgio Moroder, >Niagara<, Ralph Nowy, Peter Maffay, Udo Lindenberg, Meat Loaf. Paul veröffentlichte auch etliche schöne Platten unter seinem Namen. Er starb nach einem Herzinfarkt.

24.10.

 - 2016 - Bobby Vee * 30.4.1943 - US-Sänger, richtiger Name Robert Thomas Velline, geboren in Fargo/North Dakota. Adept von Buddy Holly, von dessen Tod er profitierte. Vee starb an Alzheimer.

23.10.

Pete Burns
 - 2016 - Sänger der New-Wave-Band >Dead or Alive< - er starb nach einem Herzinfarkt.

22.10.

Manfred Krug
 - 2016 - Vielbeschäftigter Schauspieler, der auch singen konnte und durfte. Geboren am 8.2.1937. Er starb in Berlin an einer Lungenentzündung.

20.10.

Manfred Durban
-2016 - Schlagzeuger und Trompeter mit den >Flippers<, geboren am 20.9.1942. Er starb in seinem Heimatort Knittlingen.

Mieke Telkamp
- 2016 - Niederländische Sängerin, geboren am 14.6.1934.

14.10.

Werner Lämmerhirt
- 2016 - Ausgezeichneter Gitarrist, Songschreiber und gefühlvoller deutscher Blues-Sänger, geboren am 17.3.1949. Er starb in Bodenwerder.

08.10.

Don Ciccone
- 2016 - US-Sänger und Gitarrist, geboren am 28.2.1946.

September 2016

26.09.

Joe Clay
 - 2016 - US-Rockabilly-Sänger, Saitenspieler und Songschreiber, geboren am 9.9.1938.

25.09.

Michael Jones
- 2016 - US-Tastenspieler, Sänger und Songschreiber, geboren am 26.12.1959. Er starb in Los Angeles/Kalifornien.

Hagen Liebing
- 2016 - Bassist mit >Ärzte<, geboren am 18.2.1961.Er starb nach kurzer Krankheit in seiner Heimatstadt Berlin.

Jean Shepard
- 2016 - US-Countrysängerin, Bassistin und Songschreiberin, geboren am 21.11.1933. Sie starb an Parkinson's Disease.

24.09.

Buckwheat Zydeco
- 2016 - US-Sänger, Akkordeonspieler und Songschreiber, geboren am14.11.1947. Er starb in seiner Heimatstadt Lafayette/Louisiana in einem Krankenhaus an Lungenkrebs.

21.09.

John D. Loudermilk
- 2016 - US-Songschreiber und Sänger, geboren am 1934. Er starb in Christiana/Tennessee an Knochenkrebs.

08.09.

Prince Buster
- 2016 - Jamaikanischer Musiker und Songschreiber, der als Mitbegründer der Reggae-Bewegung galt - geboren am 24.5.1938. Er starb in einem Krankenhaus in Miami/Florida an Herzproblemen.

01.09.

Fred Hellerman
- 2016 - US-Sänger, Gitarrist und Sänger mit den >Weavers<, geboren am 13.5.1927. Er starb in Weston/Connecticut.

Kayce Jones
- 2016 – US-Sängerin und Songschreiberin, geboren am 27.4.1950. Sie starb in Nashville an Krebs.

August 2016

22.08.

Toots Thielemans
- 2016 – Belgischer Mundharmonikaspieler, Gitarrist, Pfeifer und Songschreiber, geboren am 29.4.1922. Er starb in seiner Heimatstadt Brüssel.

20.08.

Matt Roberts
 - 2016 - US-Gitarrist und Gründungsmitglied von >3 Doors Down<, geboren am 10.1.1978. 2012 verließ er die Band aus gesundheitlichen Gründen - angeblich litt er an schweren Durchblutungsstörungen und musste seit Jahren starke Medikamente zu sich nehmen. Er wurde tot in seinem Hotelzimmer im US-Staat Wisconsin aufgefunden. Wie das US-Portal 'MZ' schreibt, starb Roberts an einer Überdosis Tabletten. Es soll sich dabei um eine unfreiwillige Überdosis gehandelt haben.

17.08

Preston Hubbard
 
 - 2016 - US-Bassist mit den >Fabulous Thunderbirds<, geboren am 15.3.1953. Er starb in St Louis/Missouri.

11.08.

Glenn Yarbrough
 
- 2016 - US-Sänger, geboren am 12.1.1930. Er starb in Nashville an den Folgen einer Demenz.

06.08.

Pete Fountain
 
 - 2016 - US-Jazz-Klarinettist und Songschreiber, geboren am 3.7.1930. Er starb in seine Heimatstadt New Orleans.

Juli 2016

27.07.

Pat Upton
 - 2016 - US-Sänger, Gitarrist und Songschreiber mit >Spiral Starecase< aus Sacramento/Kalifornien, gegründet als >Fydallions<1964. Pat starb nach langer Krankheit im Alter von 75 Jahren.

26.07.

Roye Albrighton
 - 2016 - GB-Gitarrist, Sänger und Songschreiber mit >Nektar<, geboren am 6.2.1949.

21.07.

Lewie Steinberg
 - 2016 - US-Bassist mit >Booker T. & The M.G.'s<, geboren am 13.9.1933. Er starb in seiner Heimatstadt Memphis/Tennessee an Krebs.

16.07.

Bonnie Brown
 - 2016 - US-Sängerin, geboren am 31.7.1937. Zusammen mit ihren älteren Geschwistern Maxine und Jim Edward war sie ab 1955 als >Browns< erfolgreich. Sie starb an Lungenkrebs in einem Krankenhaus in Franklin/Tennessee.

Alan Vega
 - 2016 - US-Sänger und Songschreiber, geboren am 23.6.1938.

Gary S. Paxton
 - 2016 - US-Sänger, Gitarrist, Songschreiber und Produzent, geboren am 18.5.1939. 1990 wäre er fast an einer Hepatitis C Erkrankung gestorben an den Folgen starb er schließlich am 16.7.2016 in Branson/Missouri.

Juni 2016

28.06.

Scotty Moore
 - 2016 - US-Gitarrist. Richtige Vornamen Winfield Scott, geboren 27.12.1931. Er feierte erste Erfolge im Gefolge von Elvis Presley. Scotty starb in Nashville/Tennessee.

23.06.

Ralph Stanley
 - 2016 - US-Country-Sänger und Banjo-Spieler, geboren am 25.2.1937. Zusammen mit seinem älteren Bruder Carter Glen spielte er mit den >Stanley Brothers<. Ralph starb inCoeburn/Virginia an den Folgen seines Hautkrebses.

14.06.

Henry McCullough
 - 2016 - GB-Gitarrist und Songschreiber, geboren am 21.6.1943. Er starb inin Ballywindelland/County Antrim/Nordirland.

13.06.

Chips Moman
 - 2016 - US-Gitarrist, Songschreiber und Produzent, geboren am 12.6.1937. Er wurde an seinem 79. Geburtstag in eine Krankenhaus seiner Heimatstadt LaGrange/Georgia eingeliefert - und starb darin am nächsten Tag.

03.06.

Muhammad Ali/Cassius Clay
 - 2016 - US-Boxer, geboren am 17.1.1942. Er war wegen Atemproblemen in eine Klinik in Scottsdale/Phoenix/Arizona eingeliefert worden. Laut des Pressesprechers der Familie, Bob Gunnell, starb Ali an einer Blutvergiftung in Folge  nicht spezifizierter natürlicher Ursachen. Die Komplikationen seien jedoch auf die jahrzehntelange Parkinson-Erkrankung Alis zurückzuführen gewesen.

Dave Swarbrick
 - 2016 - GB-Violinist und Sänger, geboren am 5,4,1941. 2004 erhielt er zwei neue Lungenflügel - er starb nach längerer Krankheit in einem Hospital an einem Lungenemphysem.

Mai 2016

31.05.

Corry Brokken
 - 2016 - Holländische Sängerin, geboren am 3.12.1932.

28.05.

Floyd Robinson
 - 2016 - US-Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren am 18.8.1932. Er starb nach langer Krankheit in seiner Heimatstadt Hendersonville/Tennessee.

17.05.

Guy Clark
 - 2016 - US-Countrysänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren am 6.11.1941. Er starb in Nashville/Tennessee.

14.05.

Johnny Sea
 - 2016 - US-Country-Sänger und Gitarrist, geboren am 15.7.1940. Mit seinem einmotorigen Flieger streifte er in der Nähe von West/Texas einen Fernmeldeturm und stürzte ab.

12.05.

Julius LaRosa
 - 2016 - US-Sänger, geboren am 2.1.1930. Er starb in Crivitz/Wisconsin eines natürlichen Todes.

11.05.

Peter Behrens
- 2016 - Schlagzeuger mit >Trio< und als Solist, geboren am 4.9.1947.

April 2016

24.04.

Papa Wemba
 - 2016 - Sänger, Musiker und Schauspieler geboren als Jules Shungu Wembadio Pene Kikumba am 14.7.1949 in Belgisch-Kongo. Spitznamen „König der kongolesischen Rumba“.

Billy Paul
 - 2016 - US-Sänger, geboren am 1.12.1934. Billy starb in Blackwood/New Jersey.

21.04.

Lonnie Mack
 - 2016 - US-Gitarrist und Sänger, geboren am 18.7.1941. Er starb in einem Krankenhaus in der Nähe seines Wohnortes in Smithville/Tennessee.

Prince
 - 2016 - US-Produzent, Schlagzeuger und Songschreiber, geboren am 7.6.1957. Er starb in seinem Haus inChanhassen/Minnesota.

11.04.

Jack Hammer
 - 2016 - US-Sänger, Pianist und Songschreiber, geboren am 16.9.1925.

06.04.

Merle Haggard
 - 2016 - US-Country-Sänger, Gitarrist, Geiger und Songschreiber, geboren am 6.4.1937. Er starb in Palo Cedro/Shasta County/Kalifornien an einer Lungenentzündung - wahrscheinlich eine Folgeeines Lungentumors.

05.04.

Leon Haywood
 - 2016 - US-Sänger, Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 11.2.1942. Er starb in seinem Zuhause in Los Angeles im Schlaf.

04.04.

Carlos Mastrangelo
 - 2016 - US-Sänger mit den >Belmonts<, geboren am 5.10.1938. Er starb in seinem Haus in Boca Raton/Florida.

02.04.

Gato Barbieri
 - 2016 - Argentinischer Tenorsaxophonist und Komponist. Richtiger Vorname Leandro, geboren am 28.11.1932 in Rosario. Er starb in New York City nach einer Lungenentzündung.

Mike Gibbons
 - 2016 - US-Trompeter und einer der beiden Lead-Sänger mit >Bo Donaldson & The Heywoods<, geboren am 29.12.1953.

März 2016

29.03.

Patty Duke
 - 2016 - US-Schauspielerin und Sängerin, geboren am 14.12.1946in Elmhurst/New York. Sie starb in Los Angeles nach einer Blutvergiftung durch eine Blinddarmentzündung.

Phil Humphrey
 - 2016 - US-Gitarrist und Songschreiber mit den >Fendermen<, geboren am 26.11.1937. Er starb in einem Krankenhaus in Minnesota an Herzversagen.

Andy Newman
 - 2016 - GB-Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 21.11.1942.

24.03.

Pete Anders
 - 2016 - US-Sänger, Songschreiber und Produzent, geboren am 28.4.1941. Er starb in seiner Heimtstadt Providence/Rhode Island.

Roger Cicero
 - 2016 - Tastenspieler, Sänger und Songschreiber, geboren am 6.7.1970.

17.03.

Hugo Strasser
 - 2016 - Klarinettist, Bandleader, Songschreiber und Sänger, geboren am 7.4.1922.

16.03.

Lee Andrews
 - 2016 - US-R&B und DooWop-Sänger, geboren am 2.6.1936. Lee starb in Philadelphia.

Frank Sinatra jr.
 - 2016 - US-Sänger, Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 10.1.1944. Er starb in Daytona Beach/Florida nach Herzstillstand.

10.03.

Keith Emerson
 - 2016 - GB-Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 2.11.1944. Er starb in seinem Haus in Santa Monica/Kalifornien - angeblich hat er sich selbst erschossen.

Gogi Grant
 - 2016 - US-Sängerin, geboren am 20.9.1924.

01.03.

Gayle McCormick
 - 2016 - US-Sängerin, geboren am 26.11.1948. Sie starb in ihrer Heimatstadt St. Louis/Missouri an Krebs.

Februar 2016

22.02.

Sonny James
 - 2016 - US-Country- und Popsänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren am 1.5.1928. Er starb in Nashville.

15.02.

Vanity
 - 2016 - Kanadische Sängerin, Model und Schauspielerin, geboren am 4.1.1959. Nach jahrelangem Drogenmissbrauchs waren ihre Nieren ruiniert. Sie starb in einem Krankenhaus in Fremont/Kalifornien.

06.02.

Dan Hicks
 - 2016 - US-Sänger, Gitarrist und Songschreiber, geboren am 9.12.1941. Er starb an Krebs.

04.02.

Joe Dowell
 - 2016 - US-Sänger aus Bloomington/Indiana, geboren am 23.1.1940. Er starb nach einem Herzanfall in Bloomington/Illinoise.

Maurice White
 - 2016 - US-Sänger, Drummer und Songschreiber, geboren am 19.12.1941. Maurice friedlich im Schlaf in seinem Haus in Los Angeles.

03.02.

Renate Leismann
 - 2016 - Sängerin, geboren am 6.4.1942. Sie starb in ihrer Heimatstadt Schmallenberg an Herzversagen.

Januar 2016

28.01.

– beide Jefferson Airplane
 
Signe Toly Anderson
 - 2016 - US-Sängerin, geboren am 15.9.1941.

Paul Kantner
 - 2016 - US-Gitarrist, Sänger und Songschreiber, geboren am 17.3.1941. Er starb nach einem Herzanfall an multiplem Organversagen in San Francisco.

26.01.

Colin Vearncombe
 - 2016 - GB-Sänger, Gitarrist, Tastenspieler und Songschreiber, geboren am 26.5.1962. Colin alias 'Black' starb an der Folgen eines Verkehrsunfalls! Er hatte sich am 10.1.2016 in Irland eine Kopfverletzung zugezogen und war seitdem auf einer Intensivstation in Cork/Irland in Behandlung.

18.01.

Glenn Frey
 - 1948 - US-Gitarrist, Tastenspieler, Sänger und Songschreiber, geboren am 6.11.1948. Er starb in New York City an einer Lungenentzündung.

16.01.

Gary Loizzo
 - 2016 - US-Sänger und Gitarrist mit >American Breed<, geboren am 16.8.1945. Er starb in Orlando Park/Illinois an Bauchspeicheldrüsenkrebs.

10.01.

David Bowie
 - 2016 - GB-Sänger, Gitarrist, Saxophonist, Schauspieler und Songschreiber, geboren am 8.1.1947. Er starb, nachdem er 18 Monate gegen seine Krebserkrankung gekämpft hatte, im Kreise seiner Familie in New York City.

07.01.

Kitty Kallen
 - 2016 - US-Sängerin, die seit Anfang der 40er Jahre Platten besang, geboren am 25.5.1921. Sie starb in ihrem Haus in Cuernavaca/Mexico.

Troy Shondell
 - 2016 - US-Sänger, Multiinstrumentalist und Songschreiber, geboren am 14.5.1939. Er starb in einen Pflegeheim in Picayune/Mississippi an den Folgen von Alzheimer und Parkinson.

Otis Clay
 - 2016 - US-R&B-Sänger, geboren am 11.2.1942. Er starb nach einem Herzinfarkt in Chicago.

05.01.

Nicholas Caldwell
 - 2016 - US-Sänger und Mitbegründer der R&B-Gruppe >Whispers<. Geboren am 5.4.1944. Er starb an Herzversagen in seinem Haus in San Francisco.

03.01.

Jerry Rix
 - 2016 - Holländischer Sänger und Songschreiber. Geboren am 19.6.1947. Er starb auf Rhodos/Griechenland.

02.01.

Michel Delpech
 - 2016 - Französischer Sänger und Songschreiber, geboren am 26.1.1948. Er starb nach langer Krankheit in einem Krankenhaus in Puteaux (Hauts-de-Seine) an Kehlkopfkrebs.

30.7.2016 - Treffen 2.0

- diesmal bei eher durchwachsenem Wetter und deutlich kühler.


von links nach rechts: Dave, Heinz, Sven, Frank, Jürgen, Koko & Tom - hinten von links nach rechts: Tom, Alexander & Marc

22.8.2015 - Treffen 1.0

Wir haben es geschafft: eine Party mit all den Moderatoren und Mitarbeitern, die sich den 22.8.2015 frei machen konnten. Das Treffen war eine wahre Freude und es war erstaunlich, wie viele bei strahlendem Wetter nach Laufeld aus Hamburg, München, Köln, Baden-Baden usw. kamen.

 

Unten v.r.n.l.: Koko, Tom K., Dave, Walter, Hans, Heinz K., Heinz C., Jürgen, Marc, Boris, Frank.
stehend v.r.n.l.: Michael, Alexander und Tom G. Schon um 2.30 Uhr war die Party beendet!

15. November 2014 - Schöne NEWS über >PopStop – Das Musikradio<.

Wir sind alle hoch erfreut, dass uns die EBU (Die Europäische Rundfunkunion - englisch European Broadcasting Union) zur Kenntnis genommen hat. Ich würde mal vermuten, dass das nicht bei so vielen Internetradios der Fall ist. In einem Interview erkläre ich noch einmal die PopStop-Intentionen – und die wurden während einer kürzlich stattgefunden Tagung den Delegierten vorgespielt.
Vielfalt statt Einfalt – wir sind auf dem richtigen Weg! Dank an die EBU, an die Radio-Aficionados - an die, die dieses wunderbare Programm und sein Umfeld gestalten - an die, die aus reinem Spaß an einem guten Radio ihre Zeit für schöne und ideenreiche Programme opfern – und an die, die es hören. Ohne die Hörer wär' alles nix! Danke!

Hier das Videoder EBU!

 

 

 

 

Quelle: EURORADIO/EBU

 

 

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