Mein Lieblingsalbum!

Gibt es unter den vielen Alben, die Sie kennen und/oder besitzen, eines, das für Sie ganz besonders ist? Eines, das Sie niemals kalt lassen wird – egal, ob neu oder alt?

In dieser neuen Reihe laden wir Sie ein, uns dieses Album kurz vorzustellen. Wir wollen hier gar keine ausführliche Plattenbesprechung. Schildern Sie uns kurz, was Sie an Ihrem Lieblingsalbum so begeistert. Verraten Sie uns nach Möglichkeit auch, welcher Song Ihnen von dem Album besonders gefällt.

Bilder von den Alben können wir entsprechend laden.

Mit der Zeit entsteht hier dann ein „Katalog der Lieblingsalben der Popstop-Freunde“, der dazu einlädt, die vorgestellten Alben selbst (wieder-) zu entdecken.

Sie benötigen eine Anregung? Gerne verweisen wir auf „ulliskleinervinylundcdblog“, den Sie auch ohne Anmeldung bei Instagram oder Facebook besuchen können.

Ihre Vorschläge bitte an: schmoll67@freenet.de


Beste Grüße

Johannes Schmoll



The Alan Parsons Project – Eve  (1979)

Eigentlich könnte fast jedes Album von "The Alan Parsons Project" hier genannt werden. Aber allein schon wegen des Instrumentals „Lucifer“ lohnt sich dieses Album. Der Song diente u.a. dem Magazin "Monitor" als Indikativ.
Auch Songs wie „You lie down with dogs“ oder „Damned if I do“ seien hier besonders erwähnt.. Interessant ist auch die Tatsache, dass hier erst- und letztmals auf einem „The Alan Parsons Project“-Album Frauen singen und zwar bei "Don't hold back" und "If I could change your mind". Der letztgenannte Song zählt zu meinen Favoriten.

Johannes Schmol



Stevie Wonder – Songs in the key of life (1976)

Stevie Wonder im Zenit seines Könnens. 130 Musiker waren für große Songs wie „Sir Duke“, „I Wish“, „Isn’t she lovely“ und „As“ auf diesem Doppelalbum im Einsatz – ein Hörgenuss! Und wer noch die Vorlagen der Filmmusiken  "The Wild Wild West" und "Gangsters Paradise" (aus "Dangerous Minds" wird hier mit "I wish" und "Pasttime Paradise" auch fündig. Mein Lieblingstitel? Da schwanke ich zwischen "If it's magic" und "As"

Johannes Schmoll



Beatles - The White Album (1968)

Welches Album der Beatles war das Schönste, das Wichtigste, das Beste? Das liegt, wie der Kleine Prinz sagen würde, in den Ohren des „Behörers“. Ältere Beatles-Fans finden vor allen Dingen „Rubber Soul“ und „Revolver“ besonders schön, die etwas Jüngeren ein Album, das keinen Namen hatte.

Heute spricht man von dem so genannten „Weißen Album“ (12/68 GB-LP 1, 12/68 US-LP 1, 12/68 D-LP 1, 9/87 RE-GB-LP 18, 9/09 RE-GB-LP 21, 11/18 GB-LP 4, 11/18 D-LP 3. 11/18 US-LP 3 - weltweiter Verkauf Anfang 2018: über 20 Millionen) und das wurde vor mehr als 50 Jahren Nummer 1 in den internationalen LP-Hitparaden. Der Name kam von der Plattenhülle. Die Doppel-LP war – wie man sich jetzt denken kann – total weiß. Nur der Name The Beatles war – weniger zu sehen als zu ertasten – auf der Vorderseite der Hülle relativ klein zu erkennen. Aber das ganz besondere war, dass jedes Album noch eine eingestanzte fortlaufende Nummer trug. Das „Weiße Album“ war keine Platte, die die Beatles gemeinsam aufgenommen haben. Hier wurde schon deutlich, dass sich die Gruppenmitglieder separierten und jeder sein eigenes Süppchen kochen wollte. Das führte dazu, dass man auf der einen Seite sagen könnte: das Ding ist nicht aus einem Guss – auf der anderen Seite aber unglaublich unterschiedliche musikalische Strömungen zu hören sind. Das geht von so sperrigen Stücken wie „Helter Skelter“ und „Revolution No. 9“ über „Ob-La-Di Ob-La-Da“ und „While My Guitar Gently Weeps“ bis zur Edelschnulze „Good Night“, die Ringo singen durfte. „Long, Long, Long“, geschrieben von George Harrison, ist eines meiner absoluten Lieblingsstücke der Beatles auf diesem Doppelalbum – aber ich glaube, das stehe ich mit meiner Meinung ziemlich alleine! Macht nix!

Frank Laufenberg

 

CCR – Cosmo’s Factory (1970)

Creedence Clearwater Revival waren mit ihrem fünften Studioalbum „Cosmo`s Factory“ (USA #1, UK #1, D #4) meines Erachtens nach auf dem Höhepunkt ihres Schaffens angekommen, was der gigantischen Leistung ihres Songschreibers John Fogerty zu verdanken war. Fogerty blieb trotz Masse auf einem hohen Qualitätsniveau, denn seit dem Erscheinen des Debüt-Albums waren gerade einmal 2 Jahre vergangen.

Das Album beschreibt den kreativen Höhepunkt von CCR, denn es enthält sechs Singlesongs, die alle in den Top 5 vertreten waren. Hinzu kommen zwei Blues Cover „Before You Accuse Me“ und „My Baby Left Me“, eine Version der 50s Rock´n Rollers „Ooby Dooby“ und der Soul-Klassiker „I Heard It Through The Grapevine, den die Band in wunderbarer Manier auf elf Minuten ausdehnt. Nicht zu vergessen der siebenminütige Opener „Ramble Tamble“, der keinen Deut schlechter ist als der Rest der Platte.

Der Name des Albums kommt von einer Lagerhalle in Berkeley, in der die Band probte. Weil Bandleader John Fogerty großen Wert darauf legte, nahezu jeden Tag dort zu arbeiten, begann Doug „Cosmo“ Clifford, der Schlagzeuger der Band, von jenem Ort als “the factory” („die Fabrik“) zu sprechen. So entstand „Cosmo`s Factory“ ..... mein Lieblingsalbum!

Dieter Haubrich

Genesis - A Trick of the Tail (1976)
 

Das Album war ja das erste ohne Peter Gabriel und wurde mit Spannung erwartet.

Gleich beim ersten hören wurde es zu einem meiner Lieblingsalben.

Sehr schöne abwechslungsreiche Lieder, toll gesungen von Phil Collins, und ein klasse Cover auf dem ja die einzelne Stücke als Figur dargestellt werden.

Volker Schambach

 

R.E.M. - Green (1988)

....Michael Stipe und seine Jungs verkörpern hier für mich den wahren R.E.M Sound...einfach genial...
 

Marco Neuhaus

 



UFO - No Heavy Petting (1976)

UFO befanden sich nach meinem Dafürhalten Mitte der 70er-Jahre auf ihrem kreativen Höhepunkt, was sicherlich auch daran lag, einen fünften Musiker, sprich Keyboarder, ins unbekannte Flugobjekt zu beamen.

Neben den für diese Band typischen Rocktiteln wie dem brillanten Opener "Natural Thing", dem rasanten "Can You Roll Her?" oder "Reasons Love" enthält dieses Album mit "Belladonna" oder dem sphärischen "Martian Landscape" auch zwei wunderschöne Balladen, die jeder "Kuschelrock"-LP gut zu Gesicht gestanden hätten.

DAS Hardrock-Album für die berühmte einsame Insel.

Norbert Wolters
 

 

Jane's Addiction...Nothing Shocking.... (1988)

Diese Band habe ich 89 während meines Schüleraustausches in Green Bay kennengelernt.

 

Sehr gutes Spiel von, Gitarrist, Dave Navarro und der Gesang von Perry Farrell ragen für mich sehr heraus.

 

Mein Lieblingsstück der Platte ist Jane Says

Marco Neuhaus

Die POPSTOP-Partner